Pilatus und Claudia: "Was ist Wahrheit?"

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Pilatus und Claudia
Pontius Pilatus, der römische Gouverneur, welcher sich zunächst den Forderungen der religiösen Führer zur Kreuzigung von Jesus entgegenstellte, richtete eine Frage an Jesus, die auch heute viele bewegt: Was ist Wahrheit und wie können wir diese erkennen?

In einer Welt, welche uns eine grosse Vielfalt von Religionen und Lebensphilosophien bietet, möchten viele gerne wissen, ob es überhaupt eine absolute Wahrheit gibt.

Was ist Wahrheit?

Für Pilatus war es zunächst nur eine rhetorische Frage. Vielleicht gab Jesus ihm deshalb keine Antwort. Es gibt jedoch andere Stellen im Film, in welchen Jesus diese Frage: „Was ist Wahrheit“ beantwortet. In einer Szene sagt Jesusr: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Er beansprucht damit, dass die Wahrheit in seiner Person zu finden ist. Jesus sagt damit:" Wenn du nach einem Weg zu Gott suchst – ich bin der Weg zu Gott; wenn du nach Wahrheit über Gott suchst – ich bin die Wahrheit über Gott; wenn du nach einem Leben in Gemeinschaft mit Gott fragst – dieses Leben findest du in mir"

Wie erkenne ich die Wahrheit, wenn ich sie sehe?

Pilatus stellte diese Frage seiner Frau, Claudia. Claudias Antwort war, dass unsere Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, mehr mit der Offenheit unserer Herzen zu tun hat, als mit unserem Intellekt. Wer die Wahrheit nicht mit dem Herz aufnimmt, wird sie nie erkennen, auch wenn man vor den Augen hat.

Blaise Pascal, der französische Philosoph und Mathematiker, bringt es auf den Punkt: "Gott gibt uns eine einzigartige Erkenntnis, wenn unsere Herzen und Gedanken geöffnet sind. Diejenigen, deren Herz und Geist verschlossen sind, bekommen diese Erkenntnis nicht."

Claudia war offen für die Wahrheit und bereit, danach zu handeln. Erinnern Sie sich, sie hatte einen Traum, der sie davor warnte, diesem jüdischen Prophet zu verurteilen. Sie erkannte, dass Jesus die personifizierte Wahrheit ist und bat ihren Mann, ihn leben zu lassen. Pilatus aber, konnte sich nicht dazu entscheiden, die Wahrheit zu verteidigen. Die Bibel berichtet, dass Pilatus versuchte, Jesus freizulassen, weil er wusste, dass er unschuldig war. Am Ende beugte er sich trotzdem dem Willen der Menge. Sein Ansehen und die Furcht vor einem Aufstand der Juden liessen ihn so handeln..

Jesus beendete seine Reden manchmal mit den Worten: "Wer Ohren zum Hören hat, der höre." Er sagte auch: "Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind Gottes Worte. Wer von euch bereit ist, diese umzusetzen, der wird erkennen, ob meine Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind." (Johannes 7,16)

Denken Sie über solche Dinge nach? Sind Sie für die Wahrheit wie Jesus sie lehrt, offen?

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Datum: 17.03.2004
Quelle: thelife.com

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