Umwege zum Christkind

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Geschenke machen Freude, Schenken freut das Herz. Doch Dingen nachzurennen, um sie an Heiligabend überreichen zu können, ermüdet - wie ein langer Umweg.

Es gibt Umwege - und dazu Holzwege, die mitten im Wald enden und gar nicht zum Ziel führen. Wer Weihnachten benutzen will, um aufzutrumpfen oder etwas hinzukriegen, in der Familie, in einer Beziehung, ist wohl auf dem Holzweg. Dazu ist das Fest nicht da.

Will ich Geschenke machen, kann ich auf Umwege geraten. Sie halten mich auf Trab, strengen an, lenken ab. Mache ich Geschenke, weil es sich gehört, aus Dankbarkeit, aus Lust am Schenken, um zu überraschen oder...?

Allen Geschenken geht voran, dass Gott sich uns Menschen als Geschenk gegeben hat, indem er einer von uns wurde. Das ist der Ursprung von Weihnachten, der dem Fest seinen tiefen Sinn gibt: Im Baby von Bethlehem wurde Jesus, der bei Gott gewesen war, Mensch.

«Er, der doch von göttlichem Wesen war, hielt nicht wie an einer Beute daran fest, Gott gleich zu sein, sondern gab es preis und nahm auf sich das Dasein eines Sklaven, wurde den Menschen ähnlich, in seiner Erscheinung wie ein Mensch» (Die Bibel, Paulus im Brief an die Christen von Philippi, Kapitel 2, Verse 5 und 6). 

Auch kleine Geschenke sind kostbar. Von dem einen grossen Geschenk, das Gott uns macht, fällt Glanz auf sie. Der Umweg hat zum Ziel geführt.

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Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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