Hin zum Christkind

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Ich bin, was ich schaffe - nicht an Weihnachten. Am Fest der Geburt von Jesus kann ich das Leben ganz anders sehen.

Zielbewusst, leistungsorientiert, auf Termine fixiert - ich bin in «adventlicher» Stimmung. Der 24. Dezember rückt rasch näher. Drifte ich im allgemeinen Betrieb zum Jahresende ab, vorbei am Kern des Fests? Nein, ich möchte teil haben an seinem Glanz und Frieden. Wie kann ich das Kind schauen?

Der Sohn Gottes tritt nicht als Triumphator unter die Menschen, sondern kommt als Kind zur Welt, als schwaches, schutzbedürftiges Wesen. Wenn Kinder von Erwachsenen verachtet werden - Gott schätzt sie hoch. «Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen», warnt Jesus die Jünger, die ihn nach dessen Rangfolge fragen (Die Bibel, Matthäus, Kapitel 18, Vers 3). Er, der das Himmelreich aufschliesst, ist selbst Kind geworden.

Vor Weihnachten heisst dies: In allem, was ich tue, will ich bedenken, dass es auf die Leistung, auf Einsatz und Ergebnis nicht ankommt, sondern dass Gott zuerst Umkehr, Demut und kindliches Vertrauen in meinem Herzen sehen will. In dieser Haltung komme ich hin zum Kind, in dem mir mein Schöpfer begegnet, dem Kind, mit dem der Retter der Menschen geboren ist. Ich schaue das Kind, dem keines gleicht.

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Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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