Auf dem Sprung zum Christkind

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Wäre Weihnachten ein Ort, wie gelangte ich hin? Komfortabel auf vier Rädern oder gar im Jet, schwitzend auf schmalen Brettern oder mit einem Marsch in Etappen?

Kein Fest scheint so käuflich wie Weihnachten. Alles ist zu haben, luxuriöse Geschenke inbegriffen. Sie zeichnen den Festtag aus. Mit ihnen bin ich dabei, kann mich einklinken, gehöre auf einen Schlag zur feiernden Gemeinschaft...

Oder doch nicht ganz? Lässt sich das Christkind vielleicht gar nicht erreichen, wenn ich auf dem Sprung bin? Könnte ich es verfehlen? Die Bibel deutet an, dass Weihnachten für jene ein wahres Fest wird, die auf Gottes Gesandten gewartet haben. Auf jenen Tag hin haben sie gelebt, an dem er unter den Menschen zu erkennen wäre.

Simeon, ein Greis im Tempel in Jerusalem, hält sich an ein erstaunliches Wort, das er von Gott gehört hat: Er wird am Leben bleiben, bis er seinen Gesalbten (bevollmächtigten Gesandten) sieht. Nun bringt ein Paar ein neugeborenes Büblein in den Tempel, um es Gott zu weihen. Simeon ist durch einen Impuls des Heiligen Geists ebenfalls hergekommen - und trifft sie. Das Warten findet seine Erfüllung. Simeon preist Gott: «Nun lässt du deinen Diener gehen, Herr, in Frieden, wie du gesagt hast, denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor den Augen aller Völker bereitet hast» (Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 2, Verse 29-31).

Auf dem Sprung zum Christkind? Ich will warten, hinhören, Schritte tun - es lässt sich finden.

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Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch

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