Bibelreport: Bezalel

Bezalel hat den Durchbruch geschafft. Selbst dem Schöpfer gefällt seine Kunst. Darum stellt Bezalel sein Gegenwartswerk gar im Allerheiligsten aus.

Er ist der erste Künstler der hebräischen Welt. Und er kommt ganz gross raus. Sogar der Schöpfer des Universums zählt zu seiner Fangemeinde. «Er hat mich inspiriert», sagt Bezalel über Gott. «Er gab mir Talent um  aus Gold, Silber, Kupfer und schönen Steinen Kunst zu schaffen.»

Aha, aha - Oholiab

Bezalel arbeitet nicht allein. Zusammen mit Oholiab bildet er ein Künstlerduo. Oholiab ist weder verwandt noch verschwägert mit Oholibama, der noch amtierenden «Miss Nomine» - er ist nur wegen dem Namen die männliche Antwort auf Oholibama.

Gott inspiriert die Kunsthandwerker aber nicht nur. Er hat sie sogar angestellt. Sie gestalten seine Wohnstätte, alle Geräte und auch die Kleider der Priester. Gearbeitet wird mit Gold und anderen edlen Materialien.

Viel bezalel für Bezalel?

«Ich mache es nicht wegen dem Geld», beteuert Bezalel. Er besteht sogar darauf, seinen Beamtenstatus zu behalten. «Ein Jaguar wäre aber nicht schlecht. Das würde doch zum künftigen Löwen von Juda passen!» Bezalel richtet auch Gottes Wohnquartier in der Stiftshütte ein.

Kinder Fragen - BIBLE DAILY antwortet

Was ist ein Jaguar und was ist der Löwe von Juda?

Josua (5)

Das sind gute und wichtige Fragen. Der Jaguar ist ein Tier. Und nichts anderes. Willy Wagentrieb hat zwar sein Pferdewagengespann mal «Jaguar» genannt, aber das ist Nonsens. Der Löwe von Juda? Keine Ahnung. Das muss wohl etwas mit dem Stamm Juda zu tun haben.
BIBLE DAILY Redaktion

BIBLE DAILY Sport

Vertragsverlängerung. Der Hebräische Volksverband, vertreten durch Teamcaptain Moses, verlängert seinen Vertrag mit Gott (eigentlich verlängert er mit dem Team). Moses: «Der Vertrag dauert länger als eine oder zwei Saisons. Er hält ewig.»

Knatsch an der Regierungsspitze!

Ohne Gott ins verheissene Land?

Ein Engel soll Gott im Kabinett ersetzen.

Gott hielt vor Mose keine Flammenrede sondern eine flammende Rede. BIBLE DAILY kennt den Wortlaut:

«Verlass diesen Ort! Geh mit dem Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe! Damals habe ich ihnen geschworen: 'Euren Nachkommen werde ich das Land geben!' Und nun will ich einen Engel vor euch hersenden und die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter vertreiben.»

Milch und Honig, aber kein Gott!

«Ja, zieht nur in das Land, in dem Milch und Honig fliessen! Ich aber werde nicht mit euch kommen, weil ihr ein so starrsinniges Volk seid; ich würde euch sonst unterwegs vernichten!»

Volkstrauer

Es ist passiert. Gott ist nicht mehr an Bord. Wir sind allein. Das Volk trauert. Keiner trägt mehr Schmuck.

Gott hatte Mose befohlen, diese Worte wiederzugeben: «Ihr seid ein starrsinniges Volk! Wenn ich auch nur einen Augenblick mit euch käme, würde ich euch vernichten! Legt nun euren Schmuck ab, dann will ich entscheiden, was mit euch geschehen soll!»

Zelt der Begegnung

Ist Gott noch da? Soll das nun alles vorbei sein? Wenn wir bisher lagerten, stellte Mose jedes Mal ausserhalb des Lagers ein Zelt auf. Er nannte es «Zelt der Begegnung.» Jeder Israelit, der den Herrn befragen wollte, musste dorthin gehen. Immer wenn Mose das Lager verliess und zum Zelt ging, traten alle Israeliten an die Eingänge ihrer Zelte und blieben dort stehen. Sie schauten Mose nach, bis er im Zelt der Begegnung verschwunden war.

Kaum hatte Mose es betreten, kam die Wolkensäule herab und blieb über dem Eingang stehen, während der Herr mit Mose sprach. Sobald die Israeliten die Wolkensäule beim Zelteingang sahen, standen sie auf und warfen sich vor ihren Zelten nieder. Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie Freunde miteinander reden. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück. Ist das nun für immer vorbei.

Der Staat trauert. Wir sind wie begossene Pudel. Sehr begossene Pudel!

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Es ist eingerenkt!

Gott ist wieder an Bord.

Das ging gerade noch einmal gut.

In einer Sitzung zwischen Gott und Mose entschied Gott: «Ich selbst werde dir vorangehen und dich in ein Land bringen, in dem du in Frieden leben kannst!»

«Jetzt dürfen wir nie mehr gegen Gott wettern!», fordert ein Aktivist der Gruppe «Friede mit Gott, jetzt!». «Lange würde der Schöpfer die Kapriolen des Volkes nicht mehr goutieren.»

Moses und sein Glitter-Make-up

Mose war ja schon immer glänzend

Moses und Gott scheinen sich glänzend zu verstehen. Moses neustem Gimmick ging aber ein Wutausbruch voraus.

Moses Haut glänzte, als er mit den neuen Gesetzestafeln vom Sinai herunterkam. Wie die Keramikkacheln im Meister-Propper-Werbespot. Das Volk dachte, dass sich ein Gespenst als Moses verkleidet hatte. Denn sein Gesicht leuchtete. Moses wusste zuerst von nichts. Dann sagte Moses: «Das ist wegen Gottes Gegenwart.» Das Phänomen hatte Moses auch später noch. Immer wenn er mit Gott geredet hatte, glänzte sein Angesicht. Nachts deckte er sich besonders gut zu, weil sonst in seinem Umfeld keiner hätte schlafen können.

Ein Wutausbruch ging dem Leuchtspektakel voraus. Die ersten Gesetzestafel zerschmetterte Moses, weil die Hebräer eine Kalbfigur aus Gold gegossen und  angebetet hatten. Moses kam nun mit den neuen Tafeln, diesmal glänzte er und kein Kalb.

BIBLE-DAILY-Wissen: Kultur und Kunstgeschichte

Indiana Bones stellt aus

Forschergenie Indiana Bones erklärt: «Die Anzahl Bundesladen ist limitiert. Die zweite Edition trägt das Volk rum. Die erste ist zum Teil verschollen, den Rest habe ich gesammelt. Er ist in meiner Ausstellung zu sehen.»

Adresse:
Zelt der hundert Jordanwasser
Hol-Lade-Lade-hollala-Strasse
30157 Kunstwil

Moses schockt Gott:

«Dann bring mich doch um!»

BIBLE DAILY weiss: Moses sagte zu Gott, dass er ihn töten soll.

Moses Make-up-Zauber folgt ein Eklat. Das Volk demonstrierte gegen Gott. «Das sind einfach miese Bedinungen», polterte ein Demonstrant. «In der Sklaverei gab es Fisch, Melonen und Gemüse umsonst. Dieses Manna ist auf Dauer eintönig.» Moses klagte zu Gott: «Was soll ich tun? ich kann diese Speisewünsche nicht erfüllen! Und ich kann das Volk nicht mehr allein tragen. Willst Du es trotzdem mit mir tun, dann töte mich!»

Moses zeigte Verschliesserscheinungen.

Parlament

Gott reagierte umgehend auf die Meuterei. Moses konnte 70 Männer wählen. Diese sollten in entlasten und mit ihm regieren. Ein so grosses Parlament hat es noch nie gegeben und wird es auch nie mehr geben.

Dem Volk versprach er Fleisch. «Einen ganzen Monat lang. Bis ihrs nicht mehr riechen könnt. Weil ihr mich verworfen habt obwohl ich euch aus der Sklaverei führte!»

Eklat im grossen BIBLE-DAILY-Künstler-Workshop

Bezalel war Stargast des ersten und mit Sicherheit letzten BIBLE-DAILY-Künstler-Workshop. Bezalel bastelte alle in Grund und Boden.

Blauer und roter Purpur, Scharlach, feine Leinwand, Akazienholz, Onyxsteine, gefärbte Dachsfelle und Silber lagen bereit. Im Anfängerkurs wollte Starkünstler Bezalel den 24 Teilnehmern zeigen, wie man aus diesem Material  einen Adler gestaltet.

Er sagte: „Ich zeige vor!" Dann flogen zwei Minuten die Fetzen und der Adler war fertig. Bezalel erklärte: „Sie werfen einfach alles weg, was nicht nach Adler aussieht. So einfach ist das. Wenn es jemandem zu einfach ist, entschuldige ich mich. Aber es ist eben der Anfänger-Workshop ..." Danach musste Bezalel rennen.

Die Geschichte kann nachgelesen werden in der Bibel in 2. Mose, Kapitel 31 - 35 und 37 sowie 4. Mose 11.
Datum: 24.01.2009
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch

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