Die Wunder Gottes in der Erlösung

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Wie Gottes natürliche Schöpfung von Wundern in Hülle und Fülle prangt, gilt Gleiches auch für Seine neue Schöpfung. Die Ewigkeit wird nötig sein, um das staunenswerte Werk des Heiligen Geistes zu offenbaren, wie Er Männer und Frauen, Jungen und Mädchen überführte und bekehrte und sie dadurch zu neuen Kreaturen in Christus Jesus machte.

J. H. Jowett glaubt, dass die Wunder der geistlichen Schöpfung grösser sind als in der Natur. Er schreibt überzeugend:

"Die grössten Wunder geschehen nicht im Bereich der Natur, sondern in dem der Gnade. Eine wiedergeborene Seele ist staunenswerter als das Frühlingserwachen. Ein umgestaltetes Gesicht ist ein tieferes Geheimnis als ein lichtdurchfluteter Garten. Gnadengaben in einem Leben wahrzunehmen, das zuvor von der Sünde versengt und ausgedörrt war, ist wundersamer als eine blühende Pflanze auf einem Schlackehaufen. Wenn wir die wirklich unübertrefflichen Wunder erblicken wollen, so müssen wir eine Seele betrachten, die wiedergeboren ist und nun in lebendiger Verbindung mit dem lebendigen Christus steht. Selbst die Engel beobachten dieses Geschehen mit immer tieferem Staunen und beten Gott dafür an." 1

Die Verschiedenheit der Bekehrungserlebnisse ist schon an sich ein Wunder. Einerseits sind alle auf die gleiche Weise errettet worden: aus Gnade durch den Glauben an den Herrn Jesus und Sein vollbrachtes Werk von Golgatha. Das ist zu aller Zeit und für jeden Menschen der Weg des Heils. Und doch sind die Schritte, die zu diesem definitiven Akt des Glaubens führen, so unterschiedlich wie die jeweils einzigartigen Muster der Schneeflocken.

Einige wurden als Erwachsene, andere als Kinder gläubig. Einige sind aus der Gosse errettet, andere aus einer Kathedrale. Das Sündenbewusstsein überfällt den einen wie ein brüllender Löwe, andere wieder wie ein nagender Schmerz. Einige kommen zu Christus, wenn sie zum ersten Mal das Evangelium hören, andere erst, nachdem sie jahrelang vor dem Herrn Jesus auf der Flucht waren.

Wenn wir im Himmel sind, werden wir erkennen, dass hinter wirklich jeder Bekehrung ein Beter gestanden hat. Vielleicht war es damals die Grossmutter, die nun schon viele Jahre beim Herrn ist; oder es ist die Mutter, die immer noch auf den Knien liegt, um für den verlorenen Sohn zu flehen.

Als Jesus auf der Erde war, kamen die meisten, denen Er half, aufgrund einer persönlichen Notlage zu ihm, wie zum Beispiel Krankheit, Blindheit, Tod eines lieben Angehörigen, dämonische Besessenheit usw. Das hat sich nicht geändert. Es sind immer noch unsere Nöte, die uns in die Arme des Retters treiben.

Nun folgen hier einige dramatische Bekehrungsberichte, die uns die faszinierende Vielfalt der Wirksamkeit des Heiligen Geistes vor Augen führen, und uns zeigen, wie Er Herzen überzeugt und zum Herrn bringt.

Fortsetzung: Ein Hippie wird »happy«

1 J. H. Jowett, The Best of John H. Jowett (Grand Rapids: Baker Book House, 1981), Seite 14.


Autor: William Mac Donald
Quelle: Ein Gott der Wunder tut

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