Weihnachten

Weshalb das Christkind lebte, starb und auferstand

Es geschah vor ungefähr 2000 Jahren. In der kleinen Stadt Bethlehem, die zur römischen Provinz Judäa gehörte, kam ein Kind zur Welt. Die Eltern mussten improvisieren, da sie in keinem Gasthaus einen Platz gefunden hatten. Sie fanden in einem Stall Unterschlupf und legten das Neugeborene dort in eine Futterkrippe. Doch obwohl das Kind an diesem unbedeutsamen Ort auf die Welt kam, sollte es die grösste Revolution der Menschheitsgeschichte einleiten.

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Das Christkind war kein gewöhnliches Kind. Es kam zur Welt, obwohl seine Mutter Maria nicht mit ihrem Mann Joseph geschlafen hatte. Ein anderer war der Vater: Gott persönlich. Doch wieso sollte Gott auf die Idee kommen, sein eigenes Kind als Mensch auf die Erde zu schicken?

Sicher nicht, damit wir heute jedes Jahr ein idyllisches Weihnachtsfest feiern und einander mit Geschenken erfreuen können. Gott ging es um sehr viel mehr.

Als Gott die Menschen erschuf, wollte er damit ein Gegenüber schaffen, mit dem er kommunizieren konnte. Von Anfang an liebte Gott die Menschen auf unvorstellbare Art und Weise. Er wollte nur das Beste für sie. Doch immer wieder geschah es, dass sich die Menschen gegen ihn stellten und seine guten Absichten verfehlten.

Die Lösung kam mit Jesus Christus, dem Christkind, das vor 2000 Jahren in diesem Stall in Bethlehem geboren wurde. Anders, als das damals viele erwarteten, kam der Sohn Gottes aber nicht, um als König zu herrschen und seinen Untertanen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das Revolutionäre war seine Botschaft, die er während seines 30-jährigen Lebens überall verkündete: "Liebe Gott von ganzem Herzen und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst." Erstaunlicherweise schuf er sich mit dieser Liebesbotschaft wahrscheinlich mehr Feinde, als wenn er als Herrscher aufgetreten wäre.

Als Volksaufhetzer und Gotteslästerer wurde er schliesslich zum Tod verurteilt und hingerichtet. Jesus Christus wurde zum Sündenbock gemacht, weil er den damaligen religiösen Führer zu gefährlich wurde. Doch die Bedeutung seines Todes geht weit über die damalige Zeit hinaus. Er war nötig, damit die Beziehung zwischen Gott und den Menschen wiederhergestellt wurde.

Das Unfassbare geschah drei Tage nach seinem Tod: Jesus Christus ist auferstanden und zeigte sich mehrere Male seinen Anhängern, bevor er zurück zu seinem Vater ging. Damit hat der Sohn Gottes den Tod besiegt. Wer heute eine persönliche Beziehung mit Gott pflegt, gewinnt ein Leben mit Ewigkeitswert. Eines, das auch nach dem Tod weitergeht. Daran ändert auch nichts, dass wir ab und zu Gottes gute Absichten verfehlen und uns nicht nach der Liebesbotschaft von Jesus Christus verhalten. Wer sich für Gott entscheidet, ist sein Kind, das nie mehr losgelassen wird.

Lesen Sie hier, wie Sie Jesus Christus und seinen Vater persönlich kennenlernen können.


Quelle: Jesus.ch

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