T.C. Stallings («War Room»)

«Ohne Bibel und Gebet sind wir verloren»

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T.C. Stallings (Bild: Facebook)
Schauspieler T.C. Stallings («War Room», «Courageous») erinnert daran, was nötig ist, um in den Fussstapfen Jesu zu bleiben. Er ermutigt dazu, die Bibel zu lesen und zu beten. Ein solides, geistliches Fundament sei sehr wichtig.

Der Schauspieler T.C. Stallings glaubt, dass Menschen sich «ohne die Schrift und das Gebet verloren» fühlen und er bietet einige einfache, biblische Schritte an, die man unternehmen kann, um das Leben in die richtige Richtung zu lenken.

Ex-Football-Profi Stallings, dessen neuer Film «My Brother's Keeper» gerade in den US-Kinos anläuft, sagt, dass er sicherlich selbst nicht perfekt sei, aber dass er fleissig daran arbeite, eine Sache in Ordnung zu halten: seinen geistlichen Zustand.

«Ich versuche die ganze Zeit, eine bestimmte Sache richtig zu machen – und das ist, geistlich auf dem richtigen Weg zu bleiben», erklärte Stallings, der im vergangenen Jahr seine Mutter an das Coronavirus verlor. «Und um geistlich auf dem richtigen Weg zu sein, muss man auf dem gleichen Weg sein, auf dem Jesus ist.»

«Solides geistliches Fundament ist wichtig»

Der Schauspieler betonte, wie wichtig es sei, «diese eine Sache richtig zu machen», und merkte an, dass Bibellesen und das Gebet ein «solides geistliches Fundament» bilden und dass sich am Ende «alles andere von selbst erledigen wird. Dieses 'alles andere' ist nicht unbedingt immer das, was man will», hielt er in seinem Interview mit «TCS Live!» fest. «Aber es wird definitiv das sein, was du brauchst oder was Gott für dich bestimmt hat.»

Um sein Leben geistlich gesund zu halten, ist es für Stallings wichtig, ein starkes und robustes Gebetsleben zu haben, wobei der Schauspieler sicherstellt, dass regelmässiges Bibellesen Teil dieses Prozesses ist. «Das Gebet hält einen Menschen auf der Spur. Die Bibel ist der Leitfaden für das Leben. Man muss regelmässig mit Gott sprechen, um mit ihm ganz auf der Spur zu bleiben.»

Umzug mit Gott besprochen

Stallings erzählte von seinem eigenen kürzlichen Umzug von Kalifornien nach Texas, insbesondere wie er und seine Frau durch jeden Schritt des Prozesses hindurch gebetet haben. Anstatt sich auf ihre eigenen Wünsche zu verlassen, baten sie Gott, sie zu segnen und den Prozess abzubrechen, wenn er nicht dem Willen Gottes entsprach.

Dieses Vertrauen gab Stallings in den chaotischen Momenten einen festen Halt – und er hofft, dass er andere dazu inspirieren kann, sich bei ihren eigenen Reisen auf dieselbe Quelle zu verlassen.

Plötzlich war alles stillgelegt

Einst wuchs in einem gefährlichen Viertel auf, Geld war in der Familie nur wenig vorhanden. Seine Chance kam durch den Football-Sport, bereits auf Profi-Niveau spielend, stand der Sprung in die NFL bevor. Aber eine Verletzung beendete die hohen Ambitionen jäh. Dann konnte er jedoch eine Laufbahn als Schauspieler einschlagen.

Jahre später schränkte Covid-19 sein Wirken als Darsteller ein. «Daneben bin ich Redner: Doch auch das war nicht mehr möglich. Buchstäblich alles, was ich tue, wurde stillgelegt.»

Mittendrin, am 15. April 2020, starb seine Mutter am Coronavirus. Und vier Wochen später verlor er auch seine Grossmutter, wie er im vergangenen Jahr bekannt gab. T.C. Stallings: «Ich betete: 'Herr, das ist wirklich schmerzhaft, aber ich habe viele Geschwister. Einige von ihnen kennen den Herrn nicht, andere schon. Ich habe eine Verantwortung für sie.' Der Heilige Geist hat mich buchstäblich emporgehoben, damit ich stark bleiben und weitermachen konnte.»

«Als alles weh tat»

Gerade in dieser schwierigen Zeit drehte er den Dokumentarfilm «24 Counter» (er ist On Demand zu sehen), der davon erzählt, «wie gut Gott in meinem Leben ist. Ich habe ihn nicht gedreht, als alles grossartig war, sondern als alles weh tat.»

T.C. Stallings damals: «Wir reden immer über den Frieden, der über das Verstehen hinausgeht. Nun, das kann man nicht zeigen, wenn man nie in Situationen gebracht wird, die man nicht versteht.» Und weiter: «Ich kann über diesen Frieden sprechen, der über das Verstehen hinausgeht: Denn alles, was ich tue, ist daraus hervorgegangen. Ich habe darauf gewartet, einfach zusammenzubrechen und zu weinen.» Doch es ist nicht geschehen.

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Datum: 11.03.2021
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post / Pure Flix / tcstallings.com

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