Engelchöre?

Zoom
Es ist kein Geheimnis, dass manche Gläubige unmittelbar vor ihrem Tod den Herrn Jesus oder die Herrlichkeit des Himmels erblicken. Warum sollten wir daran zweifeln? Stephanus schaute unverwandt in den Himmel und "sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen" (Apostelgeschichte 7,55).

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass etwas Ähnliches geschah, als am 8. Januar 1956 fünf junge Missionare unter den Speeren der Waorani (Aucas) in Ecuador zu Tode kamen.

Im Januar 1989 - also dreiunddreissig Jahre später - besuchte Olive Fleming Liefeld mit ihrem Ehemann Walter und einigen anderen den Ort des Martyriums. Ihr erster Gatte, Pete Fleming, war damals einer der Märtyrer.

Eines Tages während ihres Besuchs sprach Rachel Saint (die Schwester von Nate Saint, einem anderen der Märtyrer) mit zwei Indianern, die Augenzeugen der Bluttat an den Männern waren. Einer hatte im Wald gesteckt, während der andere direkt am Ufer war, wo die Missionare starben.

Beide Indianer bezeugten, sie hätten ein Singen gehört. Als sie ihren Blick über die Baumwipfel erhoben, sahen sie eine grosse, von Hunderten strahlender Lichter umgebene Volksmenge. Das Licht war überaus hell und funkelnd; dann verschwand alles wieder.

Walter und Olive brachten das mit dem Lied in Zusammenhang, das sie am Morgen gesungen hatten, bevor sie zu dem Ufer aufbrachen: "Wenn siegreich wir dereinst durch Glanz von Perlentoren zieh'n …" Vielleicht hatten die Märtyrer einen Vorgeschmack jenen Glanzes erlebt! 1

Fortsetzung: »Unser täglich Brot …«

1 Source: Olive Flemimg Liefield, Unfolding Destinies (Grand Rapids: Zondervan Publishing House), 1990, Seite 235-237.


Autor: William Mac Donald
Quelle: Ein Gott der Wunder tut

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Information

Anzeige