Es geht um Himmel und Hölle

Morgan Freeman besucht koreanischen Pastoren

Wieder sucht Morgan Freeman für den «National Geographic» nach Gott. Diesmal zum Thema Himmel und Hölle. Dazu besuchte er unter anderem den amerikanisch-koreanischen Pastor Kenneth Bae, der wegen seines Glaubens in Nordkorea im Gefängnis sass.

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Morgan Freeman trifft den Pastor Kenneth Bae, der wegen seines Glaubens verhaftet worden war.
In der zweiten Staffel von «The Story of God with Morgan Freeman» werden Fragen um Himmel und Hölle, Vorsehung und Gottes Existenz gestellt. Erneut will er diese grossen Fragen ab Mitte Januar aus der Linse der grossen Weltreligionen, Wissenschaft und Archäologie abbilden.

Jeder der drei Episoden liegt ein Hauptthema zugrunde: «Auserwählt?», «Beweis für Gott» und «Himmel und Hölle».

Nicht nur unterhalten

Am meisten liebe er es, Themen zu finden, welche Menschen über die kulturellen und ideologischen Grenzen glaubensübergreifend beschäftigen, wenn es darum gehe, das Mysterium Leben zu begreifen, sagt Freeman. «Ich hoffe, dass diese Serie nicht nur unterhält und informiert, sondern zu einem Dialog führt, der hilft, den Nachbarn hier in den USA und weltweit besser zu verstehen.» Überall würden die Menschen die gleichen Fragen stellen.

In jeder Episode trifft Freeman Privatpersonen, Leiter von Glaubensgruppen, Wissenschaftler und Archäologen, die helfen, die Themen besser zu verstehen.

Treffen mit Pastor Kenneth Bae

Unter anderem traf sich Freeman mit Kenneth Bae, dem koreanisch-amerikanischen Pastoren, der in Nordkorea eingekerkert war. Ihm wurde vorgeworfen, dass er die Regierung stürzen wollte; er wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Im April 2013 wurde er eingesperrt, im November 2014 jedoch wieder freigelassen. Unter anderem wurde ihm zur Last gelegt, Verbindungen zum Werk «Jugend mit einer Mission» zu pflegen, welches nach Ansicht der nordkoreanischen Führungsgilde Stimmung gegen das Regime von Kim Jong-un macht.

Des weiteren traf Morgan Freeman eine Frau, die in die Ewigkeit sah, während ihr Herz während acht Minuten nicht mehr schlug.

Die Serie soll in 171 Ländern zu sehen sein, geplant sind Übersetzungen in 45 Sprachen.

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Datum: 27.12.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Gospel Herald

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