Wunder erlebt

«Ich konnte nicht glauben, dass Gott heute noch heilt»

Günter Ewers hat nur noch wenige Monate zu leben, als ihm jemand anbietet, für ihn zu beten. Eigentlich glaubt der erfolgreiche Geschäftsmann nicht daran, dass Gott heute noch heilt. Doch er wird eines Besseren belehrt...

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Günter Ewers
Ich war erst Mitte 30, als der Arzt zu mir sagte: «Wenn Sie so weiter machen, gebe ich Ihnen noch drei Monate.» Was für ein Schock. Ich war ein erfolgreicher Geschäftsmann, hatte viel erreicht und jetzt sollte schon Schluss sein? Ich stand kurz vor einem Magendurchbruch und musste schnellstmöglich operiert werden.

Als sich die Nachricht in meinem Bekanntenkreis herumsprach, kam eine Frau auf mich zu, die sich schon länger mit dem Glauben an Gott beschäftigte. Sie fragte mich: «Günter, glaubst du an Gott?» Ich bejahte, ich war evangelisch, war auch konfirmiert worden.

Sie wollte wissen: «Glaubst du an Jesus Christus, und dass er heute noch heilt?» Das nun konnte ich beim besten Willen nicht glauben. Wenn das so wäre, wären die Krankenhäuser nicht voll. Aber sie sagte: «Es gibt die Kraft Gottes heute noch. Darf ich für dich beten?» Ich liess es zu, auch wenn ich nicht daran glaubte, dass es etwas bringen würde.

Das Wunder geschieht

Bei der ersten Voruntersuchung zur anstehenden Operation sagte der Mediziner: «Schwester, geben Sie mir bitte das richtige Bild von Herrn Ewers.» Doch es war das korrekte Bild: Mein Magen, wie er vor dem Gebet ausgesehen hatte. Und nun: völlig gesund. Es war unerklärlich, aber mein Magen war geheilt. Der Arzt konnte sich das nicht erklären und auch ich konnte es nicht verstehen. Zur Sicherheit meinte der Mediziner, ich solle noch eine Woche im Krankenhaus bleiben, doch es änderte sich nichts: Ich war geheilt!

Während der Woche im Krankenhaus hatte ich viel Zeit, nachzudenken. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Gott Interesse an meinem Leben hat. Wo ich mich doch kaum mit ihm beschäftigt hatte und so in die verkehrte Richtung gelaufen war. Aber das Wunder sagte alles. Und plötzlich dachte ich: «Gott, wenn es dich gibt, dann möchte ich weitere Erfahrungen mit dir machen.»

Auf der Suche nach Gott

Ich fing auch zu Hause an, zu beten. Einmal betete ich für ein krankes Schaf, das nach kurzer Zeit wieder gesund wurde. Ich wunderte mich, dass Gebet funktioniert. Es musste einen Gott geben. Immer mehr machte ich mich auf die Suche nach ihm und entdeckte, dass Gott uns nahe sein möchte und uns helfen will. Ich wollte wissen, was Gott tun kann, wenn ich ihn näher kennenlerne.

Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich mein Leben ändern muss. Ich hatte immer nur gepowert und merkte jetzt, dass mein Körper mir sagte: Ich kann nicht mehr. Ich musste auch anfangen, mich selbst kennenzulernen.

Der Weg der inneren Heilung

Ich wollte herausfinden, warum ich zu dem geworden bin, der ich war. Ich war ein abgelehntes Kind, nicht gewollt, nicht geliebt. Und all das, was ich von meinen Eltern nicht bekam, hatte ich versucht, mir anderswo zu holen. Indem ich viel Geld verdiente, erfolgreich wurde, anderen zeigen konnte, was ich erreicht habe. Auf diesem Weg der Eigeninitiative, bei dem Versuch zu glänzen, verlor ich so viel Energie, dass ich krank wurde.

Heute weiss ich: Wenn der innere Mensch nicht von Gott erlöst wird, wenn die Seele nicht zur Ruhe kommen kann, wenn ich immer nur auf der Flucht bin, auf der Suche nach Liebe und Anerkennung, so wie das viele Jahre bei mir war, dann wird man krank.

Heute ist Günter Ewers Coach und Lebensberater und arbeitet mit Menschen, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann.

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Datum: 08.07.2016
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: jesus.ch, wunderheute.tv

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