Zeit im Home-Office genutzt

Pastor gewinnt «The Voice»

Todd Tilghman gewinnt die 18. Staffel von «The Voice» in den USA. Im Finale interpretierte er das Stück «I Can Only Imagine» und rührte damit die Juroren zu Tränen.

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Todd Tilghman (Bild: Instagram)
Der Finaleinzug war noch nicht das höchste aller Gefühle für Todd Tilghman, den leitenden Pastoren der Cornerstone Church in Meridian im US-Bundesstaat Mississippi. Im Finale setzte er sich gegen seine vier Konkurrenten durch und gewann die 18. Staffel des Wettbewerbs; und dies am gleichen Wochenende, an welchem sich die Christin Samantha Diaz, alias «Just Sam», bei «American Idol» durchsetzen konnte.

Im Finale sang Todd Tilghman unter anderem das Lied «I Can Only Imagine» von der Gruppe «Mercy Me»; aus diesem Song ist sogar ein Film mit Dennis Quaid entstanden.

Kelly Clarkson: «Ich würde gerne in deine Kirche kommen»

Der Wettbewerb wurde zuletzt im Home Office ausgetragen, dennoch war Todd Tilghman bei der Siegesfeier nicht alleine: Seine Familie war dabei – und das sind neben seiner Frau Brooke nicht weniger als acht Kinder; zwei davon sind adoptiert.

«Ich habe euch und der Güte Gottes vollkommen vertraut», erläuterte Tilghman anschliessend bei Facebook. Er gewann einen Preis von 100'000 Dollar sowie einen Plattenvertrag.

Kelly Clarkson, eine der vier Coaches, meinte: «Du bist sehr bewegend und das liegt daran, dass du ein Pastor bist.» Sie weinte während des erwähnten Songs. «Es liegt daran, dass du einen so viel grösseren Glauben in dir trägst als nur an dich selbst. Ich würde gerne in deine Kirche kommen, um dich sprechen zu hören.» Todd antwortete: «Du bist eingeladen!»

«Ich kann es immer noch nicht glauben»

Nach seinem Sieg meinte Todd Tilghman: «Ich kann es immer noch nicht glauben.» Nur schon dass er überhaupt bei «The Voice» dabei gewesen sei. Zu Beginn des Wettbewerbs sagte er: «Ich bin buchstäblich noch nie aufgetreten. Ich sang bisher nur in der Gemeinde.» Doch er überzeugte von Beginn weg und gehörte fortan zum Team von Blake Shelton.

Gleich wie die Talent-Show war seine Gemeinde seit einiger Zeit wegen der Corona-Pandemie virtuell geworden. Zuletzt predigte Tilghman aus Matthäus Kapitel 7 über die Güte Gottes. Dort steht geschrieben, dass ein Kind, das um Brot bittet, nicht einen Stein erhalten wird. Er zog eine Parallele zwischen den Eltern mit der Liebe Gottes: «Im Evangelium geht es nie darum, wie schlecht wir sind. Im Evangelium geht es immer darum, wie gut er ist.»

«Vermehrt eure Talente»

Blake Shelton hielt bereits beim Finaleinzug fest: «Unter allen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, bist du einer meiner Lieblingskünstler. In den 100 Jahren, in denen ich diese Show mache, bist du eine Klasse für sich. Du verdienst es, ganz nach vorne zu kommen.» Was nun geschehen ist.

Im laufenden Monat hatte Tilghman zudem bereits einmal aus dem Matthäus-Evangelium gepredigt, über das Gleichnis mit den Talenten aus Matthäus Kapitel 25, Verse 14-19. «Nehmt die Talente, die der Meister euch gegeben hat, bevor wir getrennt wurden, und vermehrt sie während dieser Zeit, damit ihr, wenn wir wieder zusammenkommen, mit mehr zurückkommt, als ihr zuvor gehabt habt», ermutigte er die Mitglieder der Gemeinde, die Zeit während des Lockdowns zu nutzen. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran und gewann die 18. Staffel der US-Ausgabe von «The Voice.»

Hier singt Todd Tilghman «I Can Only Imagine»:


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Datum: 26.05.2020
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / Christian Headlines / Christian Post / Charisma News

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