Singen für Gott

«I can get satisfaction»

Die Violinen-Rocker «Reilly» haben gegenüber den «Rolling Stones» offenbar einen Vorteil. Gleich wie oft sie einen Song spielen, er verleidet ihnen nicht. Ein Modell für andere christliche Musiker.

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Die Band «Reilly» v.l.n.r. ehemaliger Schlagzeuger Jordan Lenhoff, Dan Huie, John Reilly, Noele Huie, Matthew Bomberger
Manche Musiker sind es insgeheim müde, die gleichen Songs immer wieder zu singen, selbst wenn das gute Stück ein Welthit war. Beide Seiten sind verständlich. Einerseits wollen die Fans bei Konzerten exakt diese Ohrwürmer hören, wenn die Band denn schon mal da ist. Andererseits gibt die Gruppe seit manchmal Dutzenden von Jahren manche Lieder schier endlos wieder – irgendwann hat die Band diese Titel «gehört».

Über dieses Thema sprach «livenet.ch» mit den Musikern der Band «Reilly» vor deren Konzert am Heavenstage-Festival in Kleinandelfingen. Die Violinen-Rocker aus den USA differenzieren und betonen, dass der Hintergrund sehr wichtig ist: Wenn man das Lied anbetend für Gott singt, ist die Situation anders.

Der grosse Unterschied

Sänger John Reilly: «Es ist etwas Besonderes, Gott die Ehre zu geben. Das macht es frisch, man spürt, dass es für Gott ist.» Manche Musiker sind es womöglich leid, einen Song mit weniger Hintergrund ständig wiederzugeben. Für sie gilt dann bei einem solchen Titel – das Wortspiel mit dem «Rolling-Stones»-Song sei erlaubt: «I can get no satisfaction». Ob «Reilly» und andere christliche Bands da gegenüber den «Rolling Stones» und anderen Gruppen im Vorteil sind? Ob für sie gilt: «I can get satisfaction»?

Durchaus, sind sich die Band-Mitglieder einig. Sie erwähnen unter anderem Matt Redman. John Reilly: «Matt Redman hat zum Beispiel 'Blessed be the name' 4000mal gespielt. Das ist kein Problem für ihn, er liebt das Lied heute noch.»

Dies gilt auch für andere Gruppen. Auch ein oft gespielter Song – in der Gegenwart Gottes für ihn gesungen – ist erhebend.

Webseite:
Reilly

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Datum: 16.01.2014
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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