Geistlicher Kampf

Er wollte die Kirche zerstören – und kam dabei zum Glauben

Die satanistische Kirche ist im peruanischen Iquitos sehr stark vertreten. Und sie kämpft aktiv gegen die christlichen Kirchen. So auch vor zwei Wochen, als ein Satanist in eine Gemeinde geschickt wurde, um sie zu zerstören. Doch er hatte nicht mit der Macht Gottes gerechnet…

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Schamane in Peru (Symbolbild)
Iquitos ist die wohl grösste Stadt der Welt, die nicht mit dem Auto erreichbar ist. Nur im Flugzeug oder per Schiff gelangt man dort hin. So lockt die peruanische Dschungelstadt jedes Jahr viele Touristen an – nicht zuletzt aufgrund des neuen Modedrinks «Ayahuasca». Dieses Getränk wird aus einer Pflanze gewonnen, die Halluzinationen hervorruft und schon seit Jahrhunderten den Schamanen hilft, Kontakt mit der Geisterwelt aufzunehmen.

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Schamane
Im vergangenen Jahrzehnt wurde Ayahuasca zum Modegetränk für Touristen, die ebenfalls das Übernatürliche erleben wollen. Dadurch wurden sogar Atheisten überzeugt, dass es doch eine unsichtbare Welt geben muss. In der Gegend sind natürlich auch Satanisten sehr aktiv – und kämpfen Tag für Tag gegen die Christen.

Er kam, um die Kirche zu zerstören …

Erst vor zwei Wochen wollte ein satanischer Kult erneut christliche Kirchen zerstören. «Die Mitglieder werden losgeschickt, um die grössten Kirchen, in denen das Evangelium von Jesus Christus gepredigt wird, zu zerstören», erzählt Helen Williams von der World Missionary Press, die den Bericht von einem Partner vor Ort erhielt. Eines der Mitglieder des Kultes wurde eben der Gemeinde dieses Partners zugewiesen.

… und lernte Jesus kennen

Doch als der Mann in der Predigt der Gemeinde von Gottes Liebe hörte, liess er den Plan kurzerhand fallen. «Er konnte der Macht Gottes nicht widerstehen und nahm letztlich Jesus Christus als seinen Herrn und Retter an. Er rannte förmlich nach vorne, um Jesus sein Herz zu geben», berichtet Williams. Doch die Entscheidung hatte grosse Auswirkungen auf sein Leben, konnte er nun nicht mehr zu seiner Satanistengruppe zurückkehren. Er kam in einem Haus der Gemeinde unter, in dem Menschen, die in Gefahr sind, eine sichere Bleibe finden können. Dort wartete er, bis die Gruppe seines Kultes die Gegend wieder verlassen hatte. Dann begann er offiziell sein neues Leben als Christ.

Im Kampf gegen die Dunkelheit

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Die Iglesia Matriz de la ciudad de Iquitos (Kirche der heiligen Mutter)
«Das ist ein enormes Zeugnis über die Macht von Gottes Wort und über die Treue derjenigen, die dieses Wort immer noch predigen, selbst wenn sie dem Feind gegenüberstehen», hält Helen Williams fest. Die World Missionary Press versorgt die Gemeinden in Iquitos mit Broschüren zum Thema Zauberei und darüber, wie Christen gegen diese geistliche Dunkelheit angehen können.

«Der Dienst der Gemeinden ist äusserst effektiv. Sie helfen Menschen, innerlich von vergangenen Traumata zu heilen und öffnen die Türen für Leute, die noch am Kämpfen sind.» Hierfür haben sie die sogenannten «Sicherheitshäuser» gegründet, in denen vor allem misshandelte Frauen und Waisenkinder unterkommen können, aber eben auch Menschen, die einen Ausweg aus der Dunkelheit suchen. «Das hat dort funktioniert und das funktioniert in der ganzen Welt, denn Menschen haben Bedürfnisse und Jesus ist die Antwort darauf!»

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Datum: 16.11.2016
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Mission Network News

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