Trübe Herbststimmung?

Zuletzt gewinnt das Leben

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Sterben und Tod – das sind keine Themen für unterhaltsame Stunden. In den Herbstmonaten ist das Sterben besonders präsent; zum einen in der Natur, aber auch durch die offiziellen Feier- und Gedenktage.

In diesen nass-kalten und grauen Wochen erleben viele Menschen, dass sie in dieser Zeit schwermütig, ja sogar richtig depressiv werden und kaum noch Freude haben am Leben; manche denken sogar an Selbstmord. – Man könnte diese Jahreszeit auch als «kleinen Tod» bezeichnen, den so manche durchmachen.

Sterben – das einzig sichere im Leben

Sterben ist, wie eine Redewendung vermittelt, das einzig sichere im Leben. In diesen Tagen kann man beobachten, wie auch die Laubbäume ein leises Sterben durchmachen: Die Blätter verfärben sich und fallen herunter. Die Verfärbung, hervorgerufen durch Farbstoffe, schützt den Baum vor Sonnenlicht und vor weiterem Vertrocknen; die Pflanzensäfte ziehen sich in den Stamm und die Wurzeln zurück, um so das Überwintern zu ermöglichen.

Seltenes Herbstschauspiel

Doch das ist nur das eine. Der Herbst hat sehr wohl ein weiteres Gesicht: Im Herbst liegen Ernte (die Frucht des Lebens) und Sterben ganz nah beieinander. In diesem Jahr zeigte sich der Herbst von einer besonders wechselhaften Seite: An einem Tag noch Temperaturen bis 25 Grad, ein Lebensgefühl wie im Spätsommer, und nur wenig später Frost und Schneefall. Das gab ein selten schönes Bild: Schnee auf herbstbunten Bäumen – einfach schön!

Ausgebrannt und lebensmüde?

In einem Brief an die Christen in Philippi spricht auch der christliche Lehrer Paulus vom Tod. Er schreibt ehrliche Zeilen an seine Freunde und stellt fest, dass er gar nicht so recht wisse, ob er lieber sterben oder leben wolle. – Also ein Typ, der wie viele andere auch, ausgebrannt und lebensmüde ist?

Nein, bei ihm liegt der Fall völlig anders! Es resigniert nicht und ist des Lebens nicht überdrüssig, sondern er spricht davon, wie gerne er bei Jesus, seinem besten Freund und Herrn, wäre. 

Sterben ist für mich ein Gewinn

Paulus sagt es so: «Denn der Inhalt meines Lebens ist Christus, und ´deshalb` ist Sterben für mich ein Gewinn. Andererseits kann ich, solange ich noch hier auf der Erde lebe, eine Arbeit tun, die Früchte trägt. Daher weiss ich nicht, was ich vorziehen soll. Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste» (Die Bibel, Der Brief des Apostels Paulus an die Philipper, Kapitel 1, Verse 21 bis 24).

Paulus ist alles andere als lebensmüde. Er sieht sehr genau, was er mit seinem Leben noch alles anfangen und bewirken kann. Er lebt aber so eng mit Jesus zusammen, dass er sich danach sehnt, dass diese Freundschaft nichts mehr stört oder beeinträchtigt. Das meint er damit, wenn er das Sterben als einen «Gewinn» bezeichnet. 

Ein volles Leben

Vermutlich ist es für Sie schwer vorstellbar, aber die Beziehung zu Jesus kann wirklich alles andere, was das Leben sonst zu bieten hat, bei Weitem übertreffen. Jesus verspricht denen, die sich auf ihn einlassen ein «Leben in Fülle», das alle Sehnsüchte stillt. – Probieren Sie es aus!

Zum Thema:
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Autor: Norbert Abt
Quelle: Livenet

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