Um uns vor moralischer Krankheit zu heilen

Fünfzig Gründe, warum Jesus kam, um zu sterben (18).

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Warum ich?
Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
Jesaja 53,5

Und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: «Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.»
Matthäus 8,16-17

Christus litt und starb, um Krankheiten eines Tages völlig zu zerstören. Krankheit und Tod waren ursprünglich nicht Teil von Gottes Plan mit der Welt. Beides kam mit der Sünde in die Welt, als Gericht Gottes über die Schöpfung. Die Bibel sagt: «Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden – nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin (Römer 8,20). Gott unterwarf die Welt der Knechtschaft körperlicher Schmerzen, um den Schrecken moralischer Bosheit deutlich zu machen.

Diese Knechtschaft der Vergänglichkeit schloss den Tod mit ein. «Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben» (Römer 5,12). Alles Stöhnen war da mit eingeschlossen. Und Christen sind davon nicht ausgeschlossen: «Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes [das sind die, die Christus vertrauen] haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes» (Römer 8,23).

Aber das ganze Elend der Krankheit geht vorüber. Wir freuen uns auf eine Zeit, wenn es keine körperlichen Schmerzen mehr gibt. Die Unterwerfung der Schöpfung unter die Vergänglichkeit sollte nicht für immer sein. Vom ersten Tag des Gerichts an, sagt die Bibel, war Gottes Ziel die Hoffnung. Sein endgültiges Ziel war: «Dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes» (Römer 8,21).

Als Christus in die Welt kam, hatte er den Auftrag, diese globale Erlösung auszuführen. Er zeigte seine Absichten, indem er viele Menschen während seines Lebens heilte. Manchmal waren grosse Menschenmengen versammelt und er «heilte alle Leidenden» (Matthäus 8,16; Lukas 6,19). Das war eine Vorschau auf das, was am Ende der Menschheitsgeschichte passieren wird, wenn «er jede Träne von ihren Augen abwischen wird, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen» (Offenbarung 21,4).

Christus hat Tod und Krankheit besiegt, indem er beides auf sich und mit ins Grab nahm. Gottes Urteil über die Sünde, die Leiden brachte, hat Jesus ertragen, als er litt und starb. Der Prophet Jesaja erklärte den Tod Christi mit diesen Worten: «Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden» (Jesaja 53,5). Die schrecklichen Schläge auf dem Rücken Jesu haben eine Welt erkauft, in der es Heilung gibt.

Eines Tages wird alles Leid von Gottes erlöster Schöpfung weggenommen sein. Es wird eine neue Erde geben. Wir werden einen neuen Körper haben. Der Tod wird vom ewigen Leben verschlungen werden (1. Korinther 15,54; 2. Korinther 5,4). «Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind» (Jesaja 65,25). Und alle, die Christus lieben, werden ihm, der umgebracht wurde, um uns von der Sünde, dem Tod und von Leid zu befreien, Loblieder singen.

Christus litt und starb … Um denen, die an ihn glauben, ewiges Leben zu geben


Autor: John Piper
Quelle: Die Passion Jesu Christi

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