Um seine eigene Auferstehung von Toten zu erlangen

Fünfzig Gründe, warum Jesus kam, um zu sterben (4).

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Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe aus den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, unseren Herrn Jesus, vollende euch in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut.
HEBRÄER 13,20-21

DER TOD CHRISTI GING SEINER AUFERSTEHUNG NICHT BLOSS VORAUS - DER TOD WAR DER PREIS, DEN JESUS DAFÜR BEZAHLT HAT. DARUM STEHT IN HEBRÄER 13,20, DASS GOTT IHN AUS DEN TOTEN HERAUFGEFÜHRT HAT "DURCH DAS BLUT EINES EWIGEN BUNDES".

Das "Blut des Bundes" ist das Blut Jesu. Wie er schon sagte: "Dies ist mein Blut des Bundes" (Matthäus 26,28). Wenn die Bibel vom Blut Jesu spricht, bezieht sie sich auf seinen Tod. Durch das blosse Bluten hätte niemals eine Erlösung stattgefunden. Sein Verbluten ist ausschlaggebend.

Worin besteht jetzt der Zusammenhang zwischen diesem Blutvergiessen Jesu und der Auferstehung? Die Bibel sagt, dass er nicht einfach nach dem Blutvergiessen, sondern durch sein Blutvergiessen auferweckt wurde. Das bedeutet: Der Tod Christi war so vollkommen, dass die Auferstehung die Belohnung und Rechtfertigung für das war, was Christus im Tod erreicht hat.

Der Zorn Gottes wurde durch Jesu Leiden und Tod gestillt. Der heilige Fluch gegen die Sünde war vollkommen absorbiert. Christi Gehorsam war absolut vollendet worden. Der Preis der Vergebung war komplett bezahlt. Die Gerechtigkeit Gottes war vollständig bewiesen. Es fehlte nur noch eine öffentliche Bestätigung Gottes. Diese gab er durch die Auferweckung Jesu von den Toten.

Wenn die Bibel sagt: "Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden" (1. Korinther 15,17), heisst das nicht, die Auferstehung sei der Preis für unsere Sünden. Es bedeutet, dass die Auferstehung beweist, dass der Tod Jesu ein völlig ausreichender Preis ist. Wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden ist, dann war sein Tod ein Fehlschlag. Gott hätte seinen stellvertretenden Tod nicht anerkannt, und wir wären immer noch in unseren Sünden.

Tatsache ist aber, dass "Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit Gottes" (Römer 6,4). Der Erfolg seines Leidens und seines Todes wurde bestätigt. Und wenn wir unser Vertrauen in Christus setzen, sind wir nicht mehr in unseren Sünden. Denn "durch das Blut eines ewigen Bundes" ist der Grosse Hirte auferweckt worden und lebt ewig.

Christus litt und starb … Um den Reichtum der Liebe und Gnade Gottes für Sünder zu offenbaren


Autor: John Piper
Quelle: Die Passion Jesu Christi

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