Warum besuchen immer mehr Menschen Heilungsgottesdienste?

Manche Gründe sind ganz banal: Sie sind schon lange erfolglos am Kurieren, und in seiner Not probiert man es auch mit einem Gottesdienst.

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Andere kommen aus Neugierde oder bereits mit einer gewissen Erwartungshaltung, weil sie von anderen Gutes darüber gehört haben oder sie von einem Leiden befreit worden sind. Jedenfalls gibt es keine geringer oder höher einzuschätzenden Gründe, sondern immer nur Menschen, die sich nach einer neuen Erfahrung sehnen.

Sie wünschen sich Gesundheit

Souvenirladen in den Bergen liefern zu den Kristallen in ihren Vitrinen die passenden „Therapievorschläge“, und Apotheken machen mit Bachblüten-Präparaten einen ansehnlichen Umsatz. Das Thema Gesundheit rangiert bei vielen Menschen an erster Stelle. Ein Zusammenhang zwischen Gesundheit und „Kräften“ ist vielen selbstverständlich. In Heilungsgottesdiensten wird diese Kraft erlebt und erhält einen Namen.

Sie können sich (be-)dienen lassen

Diese Veranstaltungen sind meistens Einzelangebote ausserhalb der eigenen Wohn- bzw. Kirchgemeinde. Man kann sie anonym besuchen, und sie setzen kein Glaubensbekenntnis oder irgendeine „kirchliche Gewöhnung“ voraus. Man geht hin, lässt sie sich Singen gefallen und hofft im geheimen, dass für einen selber „etwas abfällt“. Eine gewisse Konsumentenhaltung wird hier nicht kritisiert, sondern die Veranstalter rechnen damit und wollen den Besuchern „etwas bieten“ und ihnen dienen.

Sie erfahren die eine gute Kraft


Wenn es allein die Veranstalter wären, die hier ihr Angebot darbieten, wären solche Gottesdienste nur eine christliche Show, und die einzigen Kräfte, die zum Zug kämen, wären Erwartungsdruck und Suggestion. Den Menschen würde nur etwas vorgemacht und eingeredet. Tatsächlich erfahrene Heilungen reden eine andere Sprache und weisen auf real vorhandene „gute Kräfte“ hin. Und die verdienen den Namen „gut“ nur dann, wenn sie mit einem anderen Namen verbunden sind: dem Namen Jesus.

Sie beanspruchen einen uralten Auftrag


Bleibende Heilung, die den ganzen Menschen freimachen kann, ist immer mit Jesus verbunden. Wer diesen Jesus selber kennt und mit ihm lebt, der hat sogar den Auftrag, dass er in diesem Namen die Hände auflegt und heilt.[1] Lange, zu lange, wurde dieser Auftrag nicht wahrgenommen oder offen zurückgewiesen. In den vergangenen Jahren haben ihn viele Gemeinden und christliche Gruppen wieder entdeckt und bieten ihn freimütig als Dienst an.

Sie nähern sich dem heilenden Gott


Fast die Hälfte seiner Zeit auf Erden hatte Jesus mit dem Heilen zugebracht. Das war also nicht nur eine „Nebentätigkeit“ neben dem Verkündigen, sondern ein ganz wesentlicher Teil seiner Mission. Bereits am Anfang der Bibel bezeichnet sich Gott als «Jahwe Rapha», als den «Herrn, der dich heilt»,[2] und schon von Abraham heisst es, dass sein Gebet um Heilung erhört wurde.[3] Und dieser Gott ändert sich nicht. «Jesus ist derselbe: gestern, heute und in alle Ewigkeit.»[4] Das Gebet zu ihm und der Zuspruch Seiner Kraft gelten weiterhin und werden in den Heilungsgottesdiensten praktiziert.

Doch es ist nicht der einzelne Christ oder Beter, der hier „eigene gute Kräfte“ weitergeben würde, sondern er spricht die Heilung zu, die sein Meister möglich macht. Denn letztlich geht es bloss um ein wiederhergestelltes leibliches Herz, sondern um ein neues inneres Herz, das diesem Jesus dann auch danken kann.


[1] Markus 16,18
[2] 2. Mose 15,26
[3] 1. Mose 20,17: «Abraham betete zu Gott und Gott heilte Abimelech und seine Frau und seine Mägde.
[4] Hebräer 13,8
Datum: 05.07.2005
Quelle: Jesus.ch

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