Hat es Jesus überhaupt je gegeben?

Es könnte ja alles auch nur erfunden sein .... Die historischen Dokumente jedoch sind eindeutig.

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Über das Leben Jesu ist so viel bekannt wie über kaum eine andere Person der Antike. Wir erfahren mehr über seine Geburt, sein Leben und seinen Tod als bei anderen Menschen seiner Zeit, von deren Existenz die Historiker fest ausgehen.

Allein das Neue Testament umfasst 27 verschiedene Schriftstücke, die alle noch im ersten Jahrhundert verfasst wurden. Sie berichten über die Zeitspanne von ungefähr 4 v.Chr. bis in die neunziger Jahre des ersten Jahrhunderts und schildern uns das Leben von Jesus und die Anfänge der christlichen Kirche. Diese Dokumente sind vertrauenswürdig, denn sie stammen entweder direkt von Augenzeugen oder sind sorgfältig recherchiert worden.[1]

Alte Historiker bezeugen Jesus
Aber auch nichtchristliche Autoren des 1. und 2. Jahrhunderts geben klar Auskunft von einem Mann namens Jesus, der damals in Israel gelebt und gelehrt hatte. Der jüdische Historiker Flavius Josephus beispielsweise, geboren im Jahre 37 n.Chr., bezeugt: »Nun gab es zu ungefähr dieser Zeit Jesus, einen weisen Mann, wenn es denn rechtmässig ist, ihn einen Mann zu nennen, denn er vollbrachte wunderbare Werke – ein Lehrer solcher Männer, die die Wahrheit mit Freude empfangen. Er zog sowohl viele der Juden als auch viele der Heiden an. Er war (der) Christus; und als Pilatus ihn, auf den Vorschlag unserer führenden Männer hin, zum Kreuz verurteilt hatte, haben ihn die, die ihn liebten, nicht vergessen, denn er erschien ihnen am dritten Tag lebendig, wie die göttlichen Propheten diese und zehntausend andere wunderbare Dinge über ihn vorausgesagt hatten; und der Stamm der Christen, nach ihm so genannt, ist bis heute nicht ausgestorben«.[2]

Cornelius Tacitus (112 n.Chr.), ein römischer Historiker, schrieb über die Regierungszeit Neros und erwähnt dabei Jesus Christus und die Christen in Rom.[3] In seinen „Historiae“ weist er im Zusammenhang mit dem Brand des Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n.Chr. ein weiteres Mal auf das Christentum hin. Sulpicius Severus überliefert diese Einzelheit (Chronik 30,6). Weitere Hinweise auf Jesus oder seine Anhänger finden sich bei dem römischen Historiker Sueton (120 n.Chr.) im „Leben des Claudius“, 25.4, und im „Leben der Caesaren“, 26.2. Plinius der Jüngere (112 n.Chr.) bringt solche Hinweise in seinen Briefen (X.96).

Das Leben von Jesus ist also sowohl bei christlichen wie auch nichtchristlichen Autoren mehr als ausreichend bezeugt. Es kann keinen ernsthaften Zweifel geben, dass Jesus nicht existiert haben soll.


[1] Lukas 1,1-4; 1. Johannes 1,1
[2] Jüdische Altertümer, XVIII,III
[3] Annales; XV,44


Autor: Josh McDowell
Quelle: Fossilien: Stumme Zeugen der Vergangenheit

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