Vertrauen

Rechne mit Gott, dann sparst du dir Sorgen!

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Bild: art-lilienthal.de
Wem kann man schon glauben? In dieser verlogenen Zeit. 200 Lügen pro Person pro Tag. Das ist normal, sagt die Untersuchung einer Londoner Universität. Wem aber kann man sich dann noch anvertrauen?

Den Lügnern? Unmöglich! Lieber alleine kämpfen, sich durchschlagen, sich sorgen. Selbst wenn die Sorgen einen in der Nacht wecken, riesig werden und nicht wieder einschlafen lassen.

Zum Glück gibt es einen Weg, sich nicht zu sorgen. Die Bibel hilft uns. Rechne mit Gott, sagt sie uns. Und meint damit sicher nicht, Gott zu berechnen. Denn in welchen Computer passt er schon? Rechnen – das heisst, sich Gott anvertrauen. Das geht!

Er ist wahr, er lügt nicht. Dabei ist Wahrheit ist nicht ein philosophischer Begriff oder ein Prinzip. Wahrheit, so meint es die Bibel, das ist, als ob eine Mutter ihr Kind stillt. So eng, so unlösbar, so intim. Alle Mütter, die einmal gestillt haben, wissen, wie das ist. Sie kennen diese Einheit. Und diese Einheit ist wahr. Da tun sich Dimensionen auf: So ist Gott zu uns? So sollen, so dürfen wir mit ihm verbunden sein? Das bietet er uns an? Unglaublich! Doch, doch! So ist Gott. So unglaublich liebevoll, so verständnisvoll, so besorgt. Er sorgt sich um uns. Verstehen kann ich das trotzdem nicht. Wieso sorgt er sich um uns? Warum habe ich das Vertrauen nicht?

Die Wurzel aller Sünde ist das Misstrauen. „Sollte Gott gesagt haben …?“ – das war die Aussage der Schlange im Paradies. Das hat sich in ein jegliches menschliches Herz eingepflanzt. Seitdem reagieren die Menschen so misstrauisch. Durch die ganze Bibel zieht sich immer wieder dieses Sollte-Gott-gesagt-Haben. Ja, er hat gesagt. Und was er sagt – siehe oben – ist wahr!

Wie aber setzt sich die Wahrheit gegen das Misstrauen durch? Alle unsere Lebenserfahrungen belegen doch nur eins: „Sei misstrauisch!“ Und dann folgt daraus all das, was wir so gut kennen: Ichsucht und Hass, Streit und Krieg, und, und, und. Und Sorgen.

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Wenn wir das loswerden wollen, müssen wir den Weg gehen, den uns die Bibel vorschlägt: Wir müssen Jesus Christus in unser Herz lassen. Jesus ist Gottes Sohn. Den hat er uns hinterher geschickt, weil wir alleine nicht klar kommen. Er ist am Kreuz gestorben und hat alle Sünde der Welt aller Generationen übernommen. Auch das Misstrauen. Er ist auferstanden und hat uns den Himmel aufgeschlossen.

So also geht das: Wir schliessen unser Herz für Jesus auf, er kommt hinein und übernimmt die Regie. Er beherrscht auch unsere Sünde, unser Misstrauen, unser Sich-Sorgen. Was wir nicht hinkriegen, schafft er. Jetzt können wir mit Gott rechnen. Jetzt sparen wir uns Sorgen. Jetzt werden wir fest. Das ist der eigentliche Sinn des Wortes Vertrauen. Also: Rechne mit Gott, dann sparst du dir Sorgen!

Autor: Bernd Bierbaum, ist Pastor der ev.-luth. Epiphaniasgemeinde in Bremen und Vorsitzender der dortigen Evangelischen Allianz. Text aus der Serie „Ein Bild beim Wort genommen“ erscheint in Zusammenarbeit mit www.art-lilienthal.de .


Quelle: Neues Leben

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