Ostern – die „unglaublichste Geschichte“ verändert die Welt

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Jesus ist auferstanden...
Warum feiern Milliarden Christen Ostern, wenn doch die Auferstehung von Jesus der Vernunft zu widersprechen scheint?

Weil Vernunft nicht alles ist. Die Wirklichkeit ist hat mehr Dimensionen, als wir denken können. Und das zeigt sich auch in Medien, die auf Vernunft und säkulare Bildung setzen. In der renommierten Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit" findet sich zu Ostern der auferstandene Christus auf der Titelseite. Die Journalistin und Pfarrertochter Sabine Rückert gibt zu: „Die Auferstehungsgeschichte ist eine Zumutung - nicht nur für den modernen Kopf, sie war es schon immer." Und sie beschreibt, warum sie trotzdem „daran glaubt": Weil allein die Auferstehung mit dem Tod mutig umzugehen ermöglicht und zu einer „zutiefst optimistischen Weltsicht" verhilft.

Ostern für Zweifler
Jesus ist wahrhaftig auferstanden! Die vier Evangelien der Bibel beschreiben, wie lange es am Ostertag ging, bis die engsten Freunde von Jesus es erfassten. Es war für sie unglaublich! Sie mochten es nicht glauben, zweifelten und schüttelten den Kopf, als die ersten Zeugen der Auferstehung ihnen davon berichteten. Es brauchte Tage und mehrere Begegnungen mit Jesus, der durch Türen ging, kam und verschwand, der aber - anders als ein Geist - Nahrung zu sich nehmen konnte. Erst allmählich erfassten seine Anhänger, was an Ostern geschehen war. Jesus hatte den Tod besiegt und das Tor zum ewigen Leben aufgestossen!

Serie: Wie die Freunde Jesus an Ostern erlebten

Durchbruch zum Leben
Was ändern fast 2000 Jahre daran? Diese Gewissheit, dass es bei Jesus Christus ewiges Leben gibt, ermöglicht auch heute einen anderen Lebensstil. Der Tod ist nicht das Letzte, denn Christus ist durch, ist lebendig! Die Auferstehung bleibt ein Geheimnis - doch Christus steht darüber. Aus eigener Kraft können wir nicht zu Gott in die Ewigkeit gelangen - aber Christus ist dorthin gelangt. An ihm hängt unsere Zukunft.

Bedeutet Auferstehung ewiges Leben?

Mut statt Verzagtheit und Selbstsucht
Ist Jesus auferstanden, strahlt davon etwas in unsere vergleichsweise unbedeutende Existenz hinein. Sabine Rückert schreibt: „Christen sind Protestleute gegen den Tod in all seinen Varianten: Sie bieten der Bedeutungslosigkeit, der Depression, der Feindseligkeit, der Feigheit, der Inhumanität, der Selbstsucht die Stirn. Gegen alles anzustürmen, was klein, hässlich und verzagt macht, das ist ihre Aufgabe. Das ist meine Aufgabe." Die Auferstehung von Jesus macht Mut. Sie motiviert uns, nicht aufzugeben, wenn Gewalt und Tod drohen. Sie motiviert uns, Gerechtigkeit und Frieden anzustreben - in den Spuren von Jesus, der Erfolg hatte. Es gibt sie, die bessere Welt - durch Ostern und nach Ostern. 

Ostern: viel Grund zur Freude

 

Datum: 17.04.2009
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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