Sängerin Shawn Christopher

Dance-Diva fällt tief – bis in Gottes Arme

Schon als Kind träumt Shawn Christopher davon, Sängerin zu werden. Tatsächlich tourt sie in den 1980ern als Backgroundsängerin von R'nB Legende Chaka Khan und nimmt selbst einige Hits auf. Doch Partys, Drogen und Ruhm kosten sie fast ihr Leben...

Zoom
Shawn Christopher
Mit 13 Jahren war ich das erste Mal schwanger. Mit 17 bekam ich mein viertes Kind. Und während alle meine Klassenkameraden ihre Jugend in vollen Zügen genossen, sass ich daheim und kümmerte mich um meine Kinder. Alle meine Träume schienen in weite Ferne gerückt. Aber meine Grossmutter hörte nicht auf, an mich zu glauben. Sie machte mir immer wieder Mut, durchzuhalten und meine Träume nicht aufzugeben.

Ein Traum wird wahr

Mein Bruder war inzwischen ein erfolgreicher Songwriter in Los Angeles geworden. Durch ihn kam ich an meinen ersten Job als Backgroundsängerin. Während meine Familie auf meine nun schon etwas älteren Kinder aufpasste, lebte ich meinen Traum als Sängerin. Als ich es in die Band von Chaka Khan schaffte und auf der Bühne ihre Hits «Ain't Nobody» und «I'm Every Woman» singen durfte, fühlte ich mich wie im siebten Himmel.

Ich versuchte alles nachzuholen, was ich in meiner Jugend verpasst hatte. Ich ging auf wilde Partys und nahm Kokain. Schliesslich konnte ich mir jetzt alles leisten. Auch zu Hause feierte ich, als gäbe es kein morgen.

Eine andere Perspektive

Als meine Kinder Teenager waren, erzählte mir meine älteste Tochter Courtney, dass sie Christ geworden sei und jetzt an Jesus glaube. Tatsächlich bemerkte ich, wie anders sie geworden war. Sie strahlte einen Frieden aus, der mir fehlte. Immer wieder las mir Courtney aus der Bibel vor und sagte, dass sie für mich bete.

Was sie mir von Gott erzählte, berührte mich. Ich spürte, dass ich meine Prioritäten verschieben muss. So hörte ich auf, Kokain zu nehmen. Ich stieg aus der Musikszene aus, um mehr Zeit für meine Kinder zu haben.

Nach einem Jahr Pause bekam ich das Angebot, den Song «Another Sleepless Night» einzusingen und landete damit auf Platz 1 der Dancefloor-Charts. Das Business hatte mich wieder. Ich tourte, nahm wieder Drogen, verdiente Geld wie Heu und genoss das Leben als Dance-Diva.

Aus dem Traum wird ein Albtraum

Doch dieses Mal hielt mein Körper das exzessive Leben nicht aus. Alkohol und Drogen ruinierten mir meine Stimme und auch sonst hatten sie ein körperliches Wrack aus mir gemacht. Ich verlor meinen Plattenvertrag.

Es stellte sich heraus, dass ich innere Blutungen und mehrere kleine Tumore hatte. Doch mein Körper war viel zu schwach, um eine Operation zu überstehen. Die Ärzte beschworen mich, mit Alkohol, Drogen und Nikotin aufzuhören. Dies sei meine einzige Überlebenschance. Aber ich war süchtig und schaffte es nicht. Ich spürte, dass mir jetzt nur noch einer helfen konnte: Gott.

In meinen schlaflosen Nächten schrie ich zu ihm um Hilfe. Und wie durch ein Wunder stabilisierte sich mein Gesundheitszustand, so dass ich operiert werden konnte. Für mich war klar, dass Gott eingegriffen hat.

Es berührte mich sehr, dass sich Gott tatsächlich um mich gekümmert hatte. Das war wie ein Beweis, dass er mich liebt, so wie es Courtney immer erzählt hat. Jetzt wollte auch ich für Gott leben. Als ich mich für ihn entschied, spürte ich einen tiefen Frieden. Ich hatte danach auch kein Verlangen mehr nach Drogen.

Gottes Gegenwart ist viel besser, als alles, was ich je erlebt habe. Ich habe am eigenen Leib erfahren, dass Gott rettet, egal wie tief man gesunken ist. Seine Liebe und seine Gnade sind grenzenlos.

Zum Thema:
Den kennelernen, an den Shawn Christopher glaubt
Völlig verändert: Stripperin findet zu Jesus
Model Jada Collins: Selbst auf dem Laufsteg denke ich an Gott
Neues Leben nach dem Alkohol: Schauspielerin erlebt Gott als «ziemlich ehrlich»

Datum: 19.07.2014
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / cbn.com

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Anzeige