Maschinen abstellen?

«Gott kann viel mehr tun…»

Durch einen Unfall liegt der 21-jährige Cole Burton eine Woche lang reaktionslos im Krankenhaus, die Ärzte warnen vor einem Wachkoma. Sollen die Eltern die Maschinen abstellen? In ihrer Verzweiflung spricht Gott durch einen Bibelvers zu ihnen.

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Muss nach seinem schweren Unfall erst wieder lernen zu laufen: Cole Burton
Cole Burton studiert an der Auburn Universität in Alabama Geologie in Vorbereitung für die US-Marine. Doch als der 21-Jährige im vergangenen Mai mit seiner Studienklasse einen Ausflug macht und am Strassenrand besondere Steinformationen betrachtet, fährt ein betrunkener Autofahrer in die Gruppe – ein Kommilitone ist auf der Stelle tot, Cole wird mit schweren Hirnverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Eine Woche liegt er reaktionslos auf der Intensivstation. Dann stellen die Ärzte seine Eltern vor die Entscheidung: Werden sie die Maschinen abstellen? Ansonsten sei es recht wahrscheinlich, dass Cole im Wachkoma bleibt und vor sich hin vegetieren wird…

Gott kann!

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Cole Burton mit seinen Eltern
Die Eltern beten und bitten Gott um Hilfe bei dieser Entscheidung – seine Antwort kommt aus Epheser, Kapitel 3, Vers 20: «Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So gross ist seine Kraft, die in uns wirkt.» Viel mehr, als wir uns vorstellen können… Coles Eltern lehnen den Vorschlag der Ärzte ab. «Entgegen der überwältigenden Umstände, gab uns dieser Vers den Mut, Gott um ein Wunder zu bitten», berichtet Vater Charlie Burton gegenüber Fox News. «Es macht uns demütig, dass einige Menschen keine Heilung erfahren. Das sind Dinge, die wir nie verstehen werden. Aber in dem Moment glaubten wir, dass Gott das kann.»

Unglaubliche Genesung

Entgegen der ärztlichen Prognose verbessert sich Coles Zustand nach und nach. Er beginnt zu reagieren, sich langsam wieder zu bewegen, zu sprechen. «Die meisten Eltern dürfen nur einmal miterleben, wie ihr Kind zum ersten Mal läuft – wir dürfen es ein zweites Mal erleben», freut sich Coles Mutter.

Heute erhält er täglich acht Stunden Physiotherapie, um sich wieder neu auf seinen Einstieg in die Marine vorzubereiten. Zudem hat er bereits einen Onlinekurs der Uni belegt und möchte im Herbst wieder ganz ins Studium einsteigen. Er ist schon zwei Fünf-Kilometer-Läufe mitgerannt und möchte am 4. Juli einen Zehn-Kilometer-Lauf rennen – noch im vergangenen Jahr war er nur als Zuschauer im Rollstuhl mit dabei.

Tägliche Wunder

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Jeden Tag stehen acht Stunden Physiotherapie auf dem Programm
«Meine Ärzte haben mir gesagt, dass die Wissenschaft und die Medizin meine Genesung nicht erklären können», sagt Cole Burton heute. «Sie haben mir gesagt, dass Gott etwas damit zu tun hat.» Dessen ist sich die ganze Familie sicher. Sein Vater bestätigt: «Meine Frau und ich (…) sehen die kleinen Wunder, die jeden Tag geschehen. Das nimmt dir die Fähigkeit, dich über viele der Dinge zu beschweren, über die wir uns Sorgen machen.»

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Datum: 10.04.2019
Autor: Caleb Parke / Rebekka Schmidt
Quelle: foxnews.com / Livenet

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