Erfolgreiches Fotomodel

Niemand wusste, wie es mir wirklich geht

Lea Dinonno war ein gut gebuchtes Model und zudem erfolgreich in der Esoterik-Szene. Doch lange kämpfte sie gegen Depressionen, Panikattacken und horrorartige Albträume. Nichts kann ihr helfen, bis sie eines nachts zu Jesus schreit... Hier erzählt sie ihre Geschichte.

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Lea Dinonno: «Was dann geschah, übersteigt alles, was ich bislang erlebt hatte.»
Als Teenager hatte ich immer wieder so schlimme Kopfschmerzen, dass ich tagelang nicht in die Schule gehen konnte. Ich wurde die totale Aussenseiterin. Kein Arzt konnte mir helfen, so brachten mich meine Eltern zu New Age-Heilern. Sie probierten Reiki, Akkupunktur und viele andere Dinge, die mich faszinierten. Mit 16 Jahren fing ich selbst an, mir Fähigkeiten als Heilerin anzueignen, zu meditieren und mich im Channeling zu üben. Schon bald konnte ich Geistwesen hören, fühlen und auch sehen. Ich hielt sie für gute Lichtwesen, die mir den Weg zeigen und mich trösten können. Sie sagten mir, was ich tun soll und ich hielt mich daran.

Nach der Schule zog ich nach New York und fing an zu modeln. Als zweites Standbein unterrichtete ich New Age-Techniken. Innerhalb weniger Jahre machte ich mir in der Modebranche und in der Esoterik-Szene einen Namen. Aus dem kleinen Mädchen das keiner mochte, war ein gefragtes Laufsteg-Model geworden, das auf keiner Party fehlen durfte. Ich war regelrecht süchtig nach dieser Aufmerksamkeit. Alle bewunderten mich, weil ich für Designer aus aller Welt arbeitete und gleichzeitig so spirituell unterwegs war. Doch niemand ahnte, dass mein Leben gar nicht so berauschend war, wie es schien.

Die dunkle Seite des New Age

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Lea Dinonno
Damals begannen die Geistwesen erstmals Dinge von mir zu fordern, die gegen mein Naturell gingen. Ich glaubte, ihnen gehorchen zu müssen und nahm Jobs an, für die ich mich später schämte. Oft wenn ich sexy in Unterwäsche posierte, fühlte ich mich hinterher erniedrigt und leer. Doch ich versuchte professionell zu sein und diese Gefühle zu verdrängen. Im Laufe der Jahre ging es mir immer schlechter. Ich kämpfte gegen Depressionen und Einsamkeit. Erst versuchte ich durch noch mehr Arbeit und mehr Kontakt zu den Geistwesen diese Gefühle zu überwinden, aber sie wurden immer schlimmer. Dann bekam ich auch noch Panikattacken und nachts erschienen mir im Traum Dämonen, die versuchten, mich zu erwürgen. Das war krass. Ich glaubte doch, unter dem Schutz der Engel und Lichtwesen zu stehen. Ich rief sie um Hilfe an, doch es wurde immer schlimmer. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte.

Eines nachts hatte ich den schlimmsten Albtraum meines Lebens. Ich wachte um halb vier morgens auf, fiel verzweifelt auf meine Knie und weinte. Und dann kam mir plötzlich Jesus in den Sinn. Ich schrie zu ihm: «Ich weiss nicht, ob du mich hörst, Jesus, oder ob mir überhaupt noch zu helfen ist. Aber wenn du mich hörst, bitte rette mich!»

Begegnung mit Gott

Was dann geschah, übersteigt alles, was ich bislang erlebt hatte. Denn kaum hatte ich zu Jesus geschrien, betrat er den Raum und seine Gegenwart war völlig anders, als die der Geistwesen. Ich wusste sofort, wer er war. Er war so heilig, so gut und gerecht. Und gleichzeitig wurde mir mit einem Schlag meine Schuld bewusst. Zum ersten Mal in meinem Leben taten mir meine Fehler so leid, dass ich weinen musste. Doch Jesus begegnete mir in Liebe und mit einem Frieden, wie ich ihn nicht kannte.

Gleich am nächsten Tag ging ich in eine Kirche und erfuhr dort mehr über Jesus. Man erklärte mir auch, dass die Geistwesen, auf die ich mich eingelassen hatte, nicht von Gott kommen. Wieder daheim stellte ich sie zur Rede und fragte sie: «Wer ist Jesus?» Da begannen die Geister, von denen ich immer dachte, dass sie Licht und Liebe sind, mich zu attackieren. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen, dass sie meine nächtlichen Angreifer waren! Ich sagte mich sofort von ihnen los und wurde Christ.

Der Finsternis entrissen

Bis ich ganz frei wurde von allen dämonischen Bindungen, dauerte es ein wenig – so einfach wollten sie mich nicht gehen lassen. Doch ich hielt mich an Jesus und die Worte der Bibel fest, und irgendwann gaben sie auf.

Heute bin ich so dankbar, dass Jesus mir begegnet ist und mich der Finsternis entrissen hat. Obwohl ich mich so lange auf die falsche Seite eingelassen habe, antwortete er mir sofort auf mein Gebet. Er hat nur darauf gewartet, dass ich mich ihm zuwende. Diese unverdiente Gnade Gottes ist umwerfend.

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Datum: 17.12.2018
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / cbn.com

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