Und plötzlich steht das Herz still…

«Ich bin Jesus begegnet!»

Drei Tage lang war Franz Gfeller aus Worb klinisch tot. Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen und alle Reanimationsversuche blieben erfolglos. Doch dann schickte Gott ihn mit einem Auftrag zurück.

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Franz Gfeller
Franz Gfeller, 62 Jahre alt, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder und vier Grosskinder. Am 24. Januar 2016 erlitt er einen Herzstillstand. Damals war er Geschäftsführer der Gfeller Holzbau GmbH in Worb.

Wie jeden Morgen sass er am Samstag, den 23. Januar, im Sitzungszimmer, um sich in die Bibel zu vertiefen. Da hörte er die sich öffnende Bürotür und nahende Schritte. Als Franz nachschaute, war aber niemand da. Aber im selben Augenblick wurde er mit Gottes Gegenwart erfüllt. Er wusste: «Jesus ist da!» Zu diesem Zeitpunkt ahnte Franz nicht, dass dies nur ein Hauch dessen war, was er in Kürze erfahren sollte.

Der Vorfall

Am folgenden Tag erlitt Franz auf dem Bahnhofplatz in Worb einen Herzstillsand. Helfer fanden Franz leblos vor – mit zerschlagenem Gesicht, stark blutend und ohne Puls. Zwanzig Minuten später trafen die Rettungskräfte ein. Insgesamt wurden ihm sechzehn Elektroschocks verpasst und er wurde während 110 Minuten reanimiert. Eine unüblich lange Zeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franz zu neuem Leben erwachen würde, war verschwindend klein. Die Ärzte machten der Familie nur wenig Hoffnung. Und wenn Franz tatsächlich wieder zu sich kommen sollte, musste mit schweren Hirnschäden gerechnet werden.

Das Wunder ist geschehen!

Nach endlos scheinenden Tagen des Bangens geschah das Wunder: Franz kam zurück! Die Oberärztin redete von einem «kleinen Wunder». Fachlich konnte sie das Geschehen nicht besser einordnen.

Nun musste sich Franz' Körper und alle seine Organe wieder regenerieren. Dies ging sehr rasch voran. Nach zweieinhalb Wochen Spitalaufenthalt und zwei weiteren Wochen Reha, mit Therapien auf allen Ebenen, war er wieder zu Hause. Er konnte wieder normal denken und arbeiten. Alles funktionierte wieder einwandfrei. Franz gönnt sich jetzt aber mehr Ruhe als zuvor.

Erfahrung während Tod

Was Franz während seiner «Abwesenheit» erlebt hat, lässt einem schier den Atem stocken. «Ich bin dem Schöpfer begegnet!», erklärt er mit einfachen Worten. Und doch fehlen ihm die Worte, um zu beschreiben, was er in dieser Zeit erlebte. «Ich sah einen unbeschreiblichen Raum. Vor mir war eine endlose, glatte Fläche ohne Ende. Auf diese Fläche stellte Jesus zuerst ein wertvolles Auto, dann ein schönes Wohnhaus mit Umschwung und letztlich eine wunderschöne Landschaft mit Bergen und Seen.»

Dann hörte Franz, wie Jesus sagte: «Sehr viele Menschen arbeiten den ganzen Tag, die ganze Woche, ihr ganzes Leben, um sich ein Auto oder eine Villa zu leisten oder sich in der Natur zu vergnügen. Aber für mich, den Erlöser, den alles Überragenden, und für die Ewigkeit haben sie kein Interesse. Sie haben keine Zeit für die wichtigste Entscheidung.»

Dann sprach Jesus weiter: «Mein Wort, Gottes Wort, ist nicht eine Empfehlung, sondern die absolute Wahrheit.» Dann sah Franz eine aufgeschlagene Bibel vor sich. Darin war jedes Wort fettgedruckt und total scharf. In Gottes Wort gibt es kein Missverständnis und keine Fehler.

«Studiere das Wort und lebe das Wort», wies Jesus Franz an. Und weiter hörte er die Worte: «Sorge dich um deinen Nächsten. Bist du stark, so hilf dem Schwachen. Bist du weise, dann hilf dem, dem es nicht leichtfällt.»

Der Auftrag

Der Auftrag, den Franz von Jesus bekam, war endgültig und unmissverständlich. Franz ist sich gewohnt, dass Aufträge zu klärenden Fragen führen. Doch hier war es anders. Gottes Auftrag war klar: «Lege mich deinen Mitmenschen noch einmal ans Herz. In meinem Wort finden sie mich. Sie brauchen eine klare Entscheidung für mich.»

In all diesen Anweisungen erfuhr Franz eine überwältigende Liebe. Jesus war sanft und liebevoll, aber es gab weder Zweifel noch irgendeinen Grund zum Diskutieren. «Geh noch einmal zurück zu den Menschen, mit denen du unterwegs bist. Du hast noch eine Aufgabe in dieser Welt und wirst die Leute auf mich hinweisen.»

Viele Gespräche

Im Zusammenhang mit seiner Erfahrung wurde Franz seither von vielen Menschen gefragt: «Ist es nicht so, dass wir nach dem Tod die Chance für eine Entscheidung haben?» Eine interessante Frage. Es scheint, als wüssten die Leute, dass sie sich für Jesus entscheiden müssen. Aber sie schieben dies vor sich hin. Irgendwie glauben sie, dass Gott schon alles irgendwie richten wird.

Aber Franz' Antwort ist klar: «Nein, wenn du erst einmal gestorben, gibt es keine Möglichkeit mehr, dein Leben vor Gott ins Reine zu bringen. Und du weisst nie, wann dein Herz plötzlich aufhört zu schlagen.»

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Datum: 18.10.2017
Autor: Markus Richner-Mai
Quelle: Jesus.ch

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