J. S. Bach – ein Komponist schreibt zur Ehre Gottes

Lobt den Herrn! Denn es ist gut, unserem Gott zu lobsingen: es ist lieblich, es gebührt ihm Lobgesang!
Psalm 147,1

»Nicht Bach, sondern Meer sollte er heissen, wegen seines unendlichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.« So sagte Beethoven, selbst ein grosser Komponist, über Bach. Johann Sebastian Bach (1685–1750) war zweifelsohne ein Genie und wird von vielen Fachleuten als der grösste Komponist aller Zeiten angesehen. Dabei war sein Leben alles andere als leicht: Bach wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf und konnte nur durch äussersten Fleiss sein Talent entfalten. Seine erste Frau starb plötzlich und liess den Musiker mit vier Kindern zurück. Geldsorgen, viel Arbeit und auch Konflikte mit seinen Arbeitgebern gab es häufig. Bach starb einsam und nahezu vergessen.

Doch in allen Wechselfällen seines Lebens hielt der grosse Musiker an Jesus Christus fest, von dem er sich völlig abhängig wusste. »Jesu juva«, also »Jesus, hilf«, schrieb er oft über seine Werke.

Neben der h-moll-Messe ist die Matthäuspassion Bachs grösstes Werk, in dem er die Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäusevangelium auf unnachahmliche Weise vertont hat. Nicht wenige Menschen sind durch dieses »gesungene Evangelium« zum Glauben an Jesus Christus gekommen.

Ohne seinen Glauben an einen Schöpfer, der Ordnung in die Gesetze der Musik gelegt und den Menschen die Fähigkeit geschenkt hat, diese zu entdecken und sich daran zu erfreuen, ist Bach nicht zu verstehen. Er ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass der christliche Glaube Menschen nicht verdummt, sondern zu kreativen Höchstleistungen verhilft.

Zugleich macht wahrer Glaube demütig, weshalb Bach häufig seine Werke signierte mit: SDG., also Soli Deo Gloria, allein Gott die Ehre. eli

Frage:
Woher kommen die Schönheit der Musik und unsere Fähigkeit, sie wahrzunehmen?

Tipp:
Wer zu Gottes Ehre arbeitet, wirkt für die Ewigkeit.

Bibel:
Psalm 150


Quelle: Leben ist mehr

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