Vor schwierigen Entscheidungen

Was ist richtig für mich?

Zoom
Die Menschen in unserer Gesellschaft werden umworben von Programmen - für die Gesundheit, den Beruf, die Freizeit, für ein besseres Leben usw. Die Vielfalt der Angebote lässt uns manchmal fast die Orientierung verlieren. Doch es gibt den DEN Wegweiser.

Alles tönt in der Werbung immer so gut und so einladend. Die ganz persönliche Frage lautet dann: Was ist richtig für mich? Wie finde ich meinen Weg in diesem Durcheinander?

Es kommt einem manchmal so vor, als irre man irgendwie im Leben herum, wie ein Autofahrer in einer Millionenstadt, wo man die richtige Adresse nicht findet. Was bei einer Fahrt in einer fremden Stadt gilt, das gilt in gewisser Weise auch für unser Leben. Wir müssen zuerst wissen, wie unsere Position ist - wir müssen anhand einer Karte herausfinden, wo wir uns befinden, erst danach können wir unseren weiteren Weg bestimmen und Wege einschlagen, die zum Ziel führen. Nun beginnt schon hier für viele Menschen das grosse Problem.

Und sie fragen sich: Wo stehe ich eigentlich im Leben? Manche hacken auf mich herum, andere fordern nur von mir, einige loben mich auch - aber was sagen die Meinungen der Menschen über meine Lebensposition aus? Sind es nicht auch einfach subjektive Meinungen, die je nach Sympathie oder Antipathie abgegeben werden!? Wie schnell können sich die Ansichten der Menschen ändern? Bin ich dann gleich in einer anderen Lebensposition?

Sie merken bei diesen Fragen wohl bereits, dass Menschen letztlich nicht über meine Position im Leben bestimmen können. Aber auch ich selbst kann nicht einfach über meine Position befinden. Sie wird mir - ohne nach meinem Einverständnis zu fragen - zugeteilt, durch meine Kultur, meinen Charakter, meine Erziehung, meine Bildung usw.

Nun können wir uns in unseren Positionen vergleichen und streiten, wer von uns die wichtigere Position bekleidet, wer mehr zu sagen hat und wer weniger. Damit beschäftigen sich manche Menschen ein Leben lang. Doch über unser aller Leben steht Gott, der uns auch in eine Position setzt.

Unsere Position in der Beziehung zu Gott ist, dass wir seine geliebte Geschöpfe sind - seine Krone. Das ist eigentlich sehr schön, denn wer von uns bekommt nicht gerne Geschenke, Liebesbriefe und viele gute, einladende Worte? Das Eigenartige an uns ist nur, dass wir diesem Gott nicht glauben. Wir sind misstrauisch, wie bei einer Werbung. Wir suchen nach dem Haken, nach dem Motto: Der will etwas von mir. Aber Gottes Liebe ist rein, er will uns beschenken mit seiner guten Gemeinschaft und mit seinem Leben.

Doch wir Menschen lehnen ihn ab. Wir fürchten uns und verstecken uns vor ihm. Darum ging Gott aus lauter Liebe zum Grossangriff über und sandte seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, um uns sein wahres Wesen und die reine Liebe zu zeigen. In Jesus kommt das neue Lebensprogramm Gottes in die Welt. Und dieses Programm bietet er jedem Menschen an. Sie fragen: 'Wie entdeckt man es ?'

Jesus sagt: «Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.» Also werden Sie ganz wahr zu sich, zu Ihrer Lebenssituation, zu Ihrer Schuld und zu Ihren tiefsten Wünschen und dann sagen Sie diesem Gott: «Wenn du da bist, dann lass mich dich und deinen Weg erkennen!» Dann beginnt dieser Gott zu reden. Nehmen Sie dann eine Bibel und studieren Sie betend das Leben von Jesus Christus, der sagt: «Folge mir nach.» Wenn Sie dann in ihrem Leben anwenden, was Sie bei Jesus erkennen, dann sind Sie auf dem Weg des Lebens und Gott wird Sie segnen und zum Ziel führen.


Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Anzeige

RATGEBER

Von der Bibel profitieren Was echte Freundschaft ausmacht
Jeder braucht echte Freunde. Menschen, die zu einem stehen und einen mögen, so wie man eben ist....