Trotz Unruhen

Gott wirkt am Herzen von Soldaten in Birma

Birma kommt nicht zur Ruhe. Dennoch gibt es mutige Menschen, die mitten in der festgefahrenen Lage an der Front den Soldaten vom Prinz des Friedens berichten. Sie stossen im heillosen Chaos auf grossen Wissensdurst.

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Soldaten in Birma sind hungrig nach dem Evangelium.
Vor kurzem berichteten die christlichen Menschenrechtler «Free Burma Rangers», dass die Attacken in der südostasiatischen Nation die härtesten sind, «seit ein grösserer, 17-jähriger Waffenstillstand im Jahr 2011 gebrochen wurde.» «Human Rights Watch» spricht von mehr als 100'000 vertriebenen Zivilisten in Birma, das auch Burma (englisch) oder Myanmar (vom Regime verordneter Name) genannt wird. Bei diesen Konflikten streiten verschiedene Rebellengruppen von ethnischen – teils unter Druck stehenden – Minderheiten um mehr Autonomie.

Trotz der Gefahr gibt es Christen, die Soldaten der Kachin-Minderheit besuchen und ihnen Informationen über Jesus Christus, den Prinz des Friedens, weitergeben. «Dinge in diesem Leben können fatal sein, aber sie sind nicht final», sagt «Vision-Beyond-Boarders»-Mitarbeiter Dyann Romeijn über die mutigen Besucher. «Und es zeigt, dass das, wozu Gott uns beruft, wichtiger ist als die persönliche Sicherheit.»

Beten für Frieden

Die Soldaten seien überglücklich über die Besuche. Und viele seien hungrig nach dem Evangelium. Das Team bringt Bibeln, weitere Verteilschriften und auch medizinische Güter. Die Kachin in der Armee seien eigentlich nicht sehr gläubig, wird ein hochrangiger Armeeangehöriger zitiert, doch seit die Attacken zugenommen hätten, würden sich die Menschen verstärkt nach Gott ausstrecken und dafür beten, dass er sie bewahrt.

Dyann Romeijn ruft zum Gebet für die Kachin auf. «Viele Menschen sterben um sie herum. Doch mittendrin kann Gott eine Erweckung und friedfertige Herzen auf allen Seiten schaffen.»

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Datum: 28.04.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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