LBGT und ihre Rechte

EEA nimmt Stellung und bietet Kirchen Unterstützung

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In einem offiziellen Schreiben vom Januar 2019 bezieht die Europäische Evangelische Allianz (EEA) ganz deutlich Stellung dazu, wie die ihr angehörigen Christen und Gemeinden auf die Agenda und die Rechtsforderungen der LGBT-Community reagieren sollten. «Sich von Gottes Massstab zum Familienleben zu entfernen, ist für evangelische Christen keine Möglichkeit.»

Auf acht Seiten wird nicht nur der theologische Kontext deutlich gemacht, sondern auch die Position der EEA zum Thema. So wird beispielsweise anerkannt, dass jeder Mensch selbst die Verantwortung für sein Leben vor Gott trägt und die Freiheit hat, für sich selbst zu entscheiden. Allerdings spricht die EEA sich ganz klar gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und gegen das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare aus. Ausserdem rät sie dazu, Kinder vor sexueller Aktivität und Behandlungen zur Geschlechtsumwandlung zu schützen.

Wie Evangelical Focus schreibt, beten die Autoren dafür, «dass es das Selbstvertrauen der Menschen darin erneuert, weiterhin bei Themen wie Sexualität und Familie für einen biblischen Ansatz zu werben».

Gnade statt Verurteilung

Laut dem Schreiben ist die Kirche dazu berufen, ihren Mitmenschen in Gnade Gottes Wunsch eines Familienlebens nahezubringen, anstatt sie zu verurteilen. «Es gibt Momente, in denen eine Warnung angebracht ist, insbesondere wenn die gesamte Gesellschaft eine auf der Schöpfung basierende Ethik verlässt, aber die Hauptaufgabe der Kirche sollte es sein, eine bessere Geschichte zu erzählen als die säkularen Ideologen: die Schönheit der biblischen Vision von Sex und Ehe zu erforschen.»

Konkrete Fragen zur Thematik

Neben nützlicher Hilfsmittel und Medien zur Thematik endet das Schriftstück mit neun Fragen, welche Christen und Gemeinden zum Nachdenken bringen sollten. Dazu gehören folgende:

«Wie kann unsere nationale Evangelische Allianz / Kirche der Gesellschaft, Medien und Politikern das positive Nutzen eines Familienlebens aufzeigen, das auf einer lebenslangen, monogamen, heterosexuellen Ehe basiert?»

«Wie kann unsere Evangelische Allianz die Kirche besser vorbereiten und ausrüsten, um Kinder und junge Evangelische dabei zu unterstützen, der Bibel treu zu bleiben und im Blick auf den wachsenden Druck unter Säkularismus und Sexualität in der Kultur Einfluss zu nehmen?»

«Wir sind die Botschafter Christi, die versuchen, seinen Charakter und seine Anliegen zu vertreten. Wie sollte dies unsere Worte formen, wenn wir uns in der Öffentlichkeit zu jeglichem Thema äussern? Wie können wir insbesondere die Balance halten zwischen Gottes Ruf nach Rechtschaffenheit und Wahrheit auf der einen sowie Gnade und Demut auf der anderen Seite?»

Hier können Sie das gesamte Schreiben lesen.

Zum Thema:
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Datum: 14.03.2019
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Evangelical Focus

Kommentare

In diesem Zusammenhang ist auch die Meinungsfreiheit sehr wichtig: nämlich dass man weiterhin die biblische Position zu LGBT vertreten darf! Deshalb gilt es das verschärfte, erweiterte Gesetz zur Rassismus-Strafnorm rückgängig zu machen! Das Referendum dazu läuft nur noch 8 Tage: siehe zensurgesetz-nein.ch - Schaffen wir noch die fehlenden Unterschriften?? Auf youtube ist dieser Clip hilfreich, die Brisanz der Angelegenheit zu erkennen: MUNDART - "NEIN" zum Zensurgesetz - "JA" zur Meinungsfreiheit in der Schweiz
Matthäus 4.17: "Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!" Um das Himmelreich gibt es die Schutzmauer der Buße. Innerhalb ist das Himmelreich, außerhalb nicht, um hineinzukommen muß man Buße tun, anders kommt man nicht hinein. Wenn jetzt die Kirche Buße in diesem Punkt nicht mehr fordert, ist die Kirche mit dem Himmelreich nicht mehr deckungsgleich. Das Himmelreich gibt es weiter, nur eben nicht in diesen Gemeinden.

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