Allianzgebetswoche 2019

Tag 7: Als Vorbild vorangehen

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Vom 13. bis 20. Januar wird in der ganzen Schweiz mit verschiedensten Gebetsanlässen die Allianzgebetswoche zum Thema «Hoffnig für d'Schwiiz» begangen. Livenet publiziert dazu täglich den Gedankenanstoss aus dem Gebetsheft der SEA. Heute geht es um die Bibelstelle aus Nehemia, Kapitel 5 und 6.

Wie so oft, wenn Gottes Wirken auf dieser Welt sichtbar wird, versucht der Feind das Ganze lahm zu legen und zusätzlich daraus Profit zu schlagen. Die erste Gefährdung des voranschreitenden Stadtaufbaus bestand darin, dass geheim gehaltene Ungerechtigkeiten zum Vorschein kamen. Reiche nutzten ärmere Menschen schamlos aus, so dass diese ihren Besitz verpfänden und später sogar Söhne und Töchter zur Sklaverei freigeben mussten.

Vom Vorbild Nehemias lernen

Es ist begeisternd zu lesen, wie sich Nehemia in dieser so heiklen Situation wie auch später in all den Verführungsversuchen von Kapitel 6 verhalten hat und er uns in folgenden Punkten ein Vorbild ist:

• Nehemia reagierte nicht im Affekt, sondern aus der inneren Ruhe und somit aus dem Dialog mit Gott (Nehemia, Kapitel 5, Verse 6+7).

• Nehemia pflegte einen Lebensstil der Grosszügigkeit ohne Absicht zur Selbstbereicherung. Dies gab ihm das Mandat, Personen zu konfrontieren und den Missstand zu beheben (Nehemia, Kapitel 5, Vers 15).

• Nehemia war fokussiert auf den Auftrag, den Gott ihm gegeben hatte und liess sich dadurch nicht zu scheinbar illustren Treffen verleiten, welche für ihn eine tödliche Falle bedeutet hätten (Nehemia, Kapitel 6, Vers 3).

• Nehemia hatte keine falschen Ambitionen und Machtansprüche und war dadurch nicht gefährdet, sich zu falschem Handeln verleiten zu lassen (Nehemia, Kapitel 6, Vers 8).

• Nehemia reagierte furchtlos auf Angstmacherei, weil er die Angst durch Gottes Gnade besiegt hatte (Nehemia, Kapitel 6, Vers 11).

Gute Leiterschaft fängt mit der Beziehung zu Jesus an

All diese gesunden Abwehrmechanismen, die Nehemia vor fatalen Folgen bewahrten, sind göttliche Charaktereigenschaften, die er geschenkt bekommen hatte. Dies zeigt uns, dass wir nur dann langfristige und nachhaltige Vorbilder sein können, wenn unsere tiefe Identität nicht der Dienst, sondern die Beziehung zu Jesus ist. Im Aufschauen zu ihm werden wir in sein Ebenbild verwandelt (2. Korinther, Kapitel 3, Vers 18) und so fängt vorbildliche Leiterschaft immer aus der Beziehung zu Jesus an.

Nehemia war nicht als Vorbild geboren worden. Durch seine Beziehung zu Gott, die sich bereits in Kapitel 1 als Ausgangspunkt allen Segens zeigte, formt Gott einen Mann, der im Herzen und in seinem Verhalten grossen Segen bewirkte und so die Pläne vom Reich Gottes auf der Erde umsetzte.

Der Weg, wie Gott aus uns Vorbilder formt, startet immer mit der Beziehungspflege zu ihm und mit dem verborgenen Umsetzen der entsprechenden Impulse. Ist dies in unserer Agenda und im verborgenen Handeln ersichtlich?

Matthias «Kuno» Kuhn, Leiter G-Movement

Gebetsanliegen

Danken

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    Flyer der Allianzgebetswoche «Hoffnig für d’Schwiiz».
    Für alle Frauen und Männer Gottes, die bereits vor uns in unserem Land ihr Leben fürs Reich Gottes hingegeben haben.
  • Für die heutigen, ermutigenden Entwicklungen im Reich Gottes in unserem Land.

    Bekennen

    • Dass wir uns verführen liessen, den Bau von Gottes Reich zu vernachlässigen.
    • Dass wir die Sicht für das  Wesentliche oft verloren haben, weil uns eigene Bedürfnisse näher waren.

              Bitten

              • Für Tausende von Menschen in  unserem Land, die eine Wiedergeburt erleben dürfen und so Jünger von Jesus werden.
              • Dass Gott Leitende von Gemeinden, Kirchen und Werken als Multiplikatoren des Guten nutzen kann.
                    Datum: 18.01.2019
                    Quelle: Schweizerische Evangelische Allianz SEA

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