Allianzgebetswoche 2019

Tag 4: Einen Plan schmieden

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Vom 13. bis 20. Januar wird in der ganzen Schweiz mit verschiedensten Gebetsanlässen die Allianzgebetswoche zum Thema «Hoffnig für d'Schwiiz» begangen. Livenet publiziert dazu täglich den Gedankenanstoss aus dem Gebetsheft der SEA. Heute geht es um die Bibelstelle aus Nehemia, Kapitel 2, Verse 11-16.

«Denn ich sagte keinem Menschen, was mir mein Gott ins Herz gegeben hatte, für Jerusalem zu tun.»

Als Nehemia mit den Obersten des Heeres und den Reitern des Königs von Persien in Jerusalem eintrifft, macht er sich – ohne sie und ohne ihre Unterstützung – vertraut mit dem Werk. Er wartet drei Tage, ohne irgendjemandem etwas zu sagen – nicht einmal jenen, die über diese Neuigkeit erfreut wären oder jenen, von denen er Begeisterung und Hilfe erwarten könnte.

Die Vorbereitungszeit

Nehemia sucht zunächst nicht menschliche Zustimmung oder Bestätigung für das, was sein Gott ihm ins Herz gegeben hat. Wir wissen nicht genau, womit er diese drei kostbaren Tage verbrachte, aber sicher mit Beten, vielleicht mit Fasten, und ganz bestimmt hörte er auf Gott. Erzählte Gott ihm immer wieder dasselbe, bestätigte und erklärte er seinen Auftrag? Wie kann die Mission, die Nehemia von Gott erhalten hat, verwirklicht werden?

Was Gott ihm gesagt hat, hindert Nehemia nicht daran, den Zustand der Stadt selbst sehen zu wollen. Bei Nacht reitet er im Geheimen durch die Stadt. Auf einmal ist kein Durchkommen mehr, die Strasse zerstört. Er muss einen Umweg machen, das Tal hinaufsteigen. Ist das Ausmass der Zerstörung schlimmer als gedacht? Für Nehemia jedenfalls stellt sich nicht die Frage, ob er dieses grosse und verrückte Werk in Angriff nehmen soll, sondern wie.

Die Zeit des Bündnisses

Nehemia ist jetzt bereit, sein Vorhaben den Ältesten mitzuteilen. Er erzählt ihnen, wie er bisher unterstützt wurde, dass die Hand Gottes gütig über ihm gewesen ist und ihn in diese Richtung gelenkt hat. Mit Begeisterung und einem ansteckenden Glauben gewinnt er die Zusage, die den Weg für die Ausführung des Werks ebnet: Die jüdischen Vorsteher werden ihm für den Wiederaufbau der Stadt zur Seite stehen!

Er ist auch bereit, sich mögliche Bedenken, Kritik und Zweifel anzuhören, weil er die Situation kennt, aber auch, weil das Projekt in seinem Herzen und in seinem Kopf gereift ist.

Nehmen wir uns ein Beispiel an Nehemia und lernen wir, nicht voreilig über unsere Pläne zu sprechen,  sondern deren Reifen dem Herrn anzuvertrauen.  Denken wir über Pläne und Strategien nach und darüber, wie und wann wir sie kommunizieren. Suchen wir zuerst die Gewissheit und Bestätigung bei Gott und erst dann die Bestätigung von unseren Brüdern und Schwestern, die der Herr ebenfalls vorbereitet hat.

Sylvette Huguenin, Leiterin der Heilsarmee, Abteilung Welschland

Gebetsanliegen

Danken

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    Flyer der Allianzgebetswoche «Hoffnig für d’Schwiiz».
    Für die Männer und Frauen, die vor uns aufgestanden sind und die uns einfühlsam in seine Projekte hineingenommen haben.
  • Für die Begeisterung und die Einigkeit, die Gott bei Projekten weckt, die von ihm kommen.

Bekennen

  • Wann immer ich die Zustimmung von Menschen vor seiner gesucht habe und mich entmutigen liess, anstatt mit ihm auszuharren.
  • Wann immer wir uneins waren, anstatt eins zu sein beim Wiederaufbau der Mauern.
  • Dass wir Handlungen unternehmen, ohne uns die Zeit zu nehmen, sie im Gebet vorzubereiten und uns gründlich Gedanken zur Situation zu machen.

      Bitten

      • Dass Gott uns fähige Menschen zur Seite stellt, denen es gelingt, seine Gemeinde zu mobilisieren.
      • Dass er uns Mut schenke, unsere Pläne mit ihm zu entwickeln.
      • Dass er uns Einigkeit schenke bei Projekten, die von ihm kommen.
        Datum: 16.01.2019
        Quelle: Schweizerische Evangelische Allianz SEA

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