«Für dich und mich»

Gründonnerstag: Das letzte Mahl (1/6)

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Jesus weiss, dass man ihm in Jerusalem den Prozess machen wird. Doch sein Weg führt in die Stadt, ins Haus Gottes. Er reitet wie ein Friedenskönig auf einem Esel in die Stadt hinauf und treibt dann die Geschäftemacher aus dem Tempel. Während das Unheil sich zusammenbraut, nimmt sich Jesus Zeit für letztes Mahl mit seinen Jüngern, bei dem er die Zukunft skizziert.

Im Kreis der zwölf Männer, die mit ihm die letzten Jahre unterwegs waren, ist der Verräter. Jesus kennt ihn, doch überwindet er sich. Wie allen seinen Freunden wäscht er auch ihm den Staub von den Füssen. Dann bereitet er sie vor auf die kommenden Schocks und ermutigt sie, auf seinen Heiligen Geist zu warten, der ihnen den Weg zeigen wird. Er isst mit ihnen das Mahl und sagt ihnen, dass sie Brot und Wein künftig ohne ihn miteinander teilen sollen – als Zeichen dafür, dass er sich ganz für sie gegeben und Versöhnung mit Gott erwirkt hat. Dies sollen sie tun, bis Gott seine Herrschaft vollendet (Die Bibel, Matthäusevangelium, Kapitel 26, Verse 26-29).

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Gründonnerstag ist für mich und dich. Wir leben auf, weil Jesus beim Vater im Himmel für eine bleibende Wohnung sorgt. Uns sagt Jesus die Worte, die er an seine Jünger gerichtet hat: «Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun» (Johannesevangelium, Kapitel 15, Verse 4-5).

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Karfreitag: Schwarzer Tag mit Lichtstrahl (2/6)


Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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