Millionen investiert

Taufort von Jesus und Johannes soll neu erstrahlen

In der ersten Wochenhälfte besuchte Israels Präsident Reuven Rivlin das «Land der Klöster» sowie den Taufplatz Jesu. Rivlin, der bereits früher sagte, dass Christen und Juden «Brüder sind», stimmte einer mehrere Millionen Dollar umfassenden Investition zu, um die Gegend aufzuwerten. Im vergangenen Jahr besuchten 750'000 Touristen diese heiligen Stätten.

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Israels Präsident Reuven Rivlin besucht das «Land der Klöster»
Zusammen mit zahlreichen Kirchenführer besuchte Reuven Rivlin das als «Land der Klöster» bezeichnete Gebiet entlang des Jordans sowie den Taufplatz von Jesus Christus. «Das Land der Klöster» ist ein Projekt zur Entwicklung und Erhaltung alter Klöster und Kirchen. Zudem sollen an diesem Ort die Israeliten nach dem Exodus aus Ägypten in das Gelobte Land eingezogen und Elia gen Himmel aufgefahren sein. 

Wichtige Stätten für Christen

Lange Zeit war das Gebiet nur schwer zugänglich, da es aufgrund von Konflikten, wie etwa dem Sechstagekrieg, mit Minen übersät war. Auf Initiative von Rivlin wurden diese in den vergangenen Jahren entfernt. Seit 2015 (damals wurde die Stätte Unesco-Weltkultur-Erbe) werden die besonders für Christen wichtigen Orten in grösserem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bereits jetzt sind die Orte bei Touristen sehr beliebt. So lassen sich beispielsweise viele Christen dort taufen, wo Johannes der Täufer wirkte.

750'000 Touristen

Allein im vergangenem Jahr besuchten rund 750'000 Touristen aus aller Welt die Taufanlage und das «Land der Klöster»– damit brachten sie den Bewohnern dieser Gegend einen beachtlichen wirtschaftlichen Nutzen.

Rivlin spricht von «einem Ort der Pilger aus der Ferne, die Gott näher kommen. Aber es ist auch ein Ort, der in der Vergangenheit durch Krieg zerstört wurde. Wir investieren jetzt grosse Summen (Anm. d. Red.: Es handelt sich um mehrere Millionen Dollar), um die Stätte wiederherzustellen und die Klöster danach an ihre Kirchen zurückzugeben, damit christliche Pilger aus der ganzen Welt wiederkommen und sie besuchen können.»

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Datum: 21.03.2019
Autor: Emily Jones / Daniel Gerber
Quelle: CBN / Übersetzung Livenet.ch

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