Das Geheimnis des Leviatan

Wie die Dinosaurier Platz auf der Arche fanden

Die Platzverhältnisse der biblischen Arche zeigen, dass die Dinosaurier ohne grössere Probleme auf dieser Unterkunft Platz fanden. Ausserdem erklärt Bildungsreferent und Autor Richard Wiskin, dass in der Bibel Dinosaurier vorkommen.

Zoom
Iguanadon (Bild: Instagram)
Etliche «Schreckensechsen» – nichts anderes heisst das Wort «Dinosaurier» – sind ausgestorben, wie eine Vielzahl anderer Tiere ebenfalls. Andere Reptilien, wie etwa Krokodile, sind weiterhin bekannt. «Von den Sauriern finden wir heute noch Eier und Knochen», sagt der kanadisch-schweizerische Bildungsreferent und Autor Richard Wiskin.

Er schätzt, dass die Dinos vor deutlich kürzerer Zeit auf der Erde gelebt hatten, als bisher angenommen. «Vor einiger Zeit wurde aus einem Oberschenkel-Knochen eines Tyrannosaurus Rex weiches Gewebe und Proteinfragmente unerwartet isoliert. Auch ein organischer Geruch war bei der Bergung des Fossils wahrnehmbar. Das widerspricht einem angenommenen Alter von 80 Millionen Jahren.» Ausserdem: «Schmetterlinge lebten zur gleichen Zeit wie dieses Fossil. Im gleichen Gestein, in dem der Dinosaurier entdeckt worden war, sind auch Tiere zu finden, die nicht ausgestorben sind.»

«Wir wissen es nicht»

Dinosaurier sind nicht die grössten Tiere, die wir kennen. «Die weiblichen Blauwale sind grösser und schwerer als die grössten Dinos, die man je gefunden hat», bilanziert Richard Wiskin. Warum sie ausgestorben sind, ist nach heutiger Erkenntnis nicht bekannt. Meteoriten sind eher unwahrscheinlich, denn diese Tiere starben nach und nach aus, während andere immer noch leben.

Gleiches gilt für Vulkanausbrüche. «Da stellt sich die Frage, warum die Dinos gestorben sind und andere Tiere nicht.» Ebenso ist die Eiszeit unwahrscheinlich, da es immer auch Zonen gab, in denen es warm war. Dass andere Säugetiere die Dinoeier assen gilt ebenso als unwahrscheinlich. «Warum assen sie dann nicht auch die Brückenechsen-Eier. Zudem fühlten sich die Dinos sicherlich in der Lage, sich mit solchen Tieren anzulegen. Fakt ist: Wir wissen es noch nicht.»

Menschen kannten Dinos

Verschiedene Höhlenmalereien zeigen Tiere mit Dino-Merkmalen und andere Echsen, bei denen es sich um die letzten Flugsaurier handeln kann. «An Nebukadnezars Ischtar-Tor sind Tiere sehr realistisch abgebildet. Darunter sind aufrechtlaufende, echsenartige zu sehen.» Laut diesen Darstellungen waren Dinos den Menschen früherer Epochen durchaus bekannt.

Auch die Dinos können die Sintflut überlebt haben. «Es hatte genug Platz auf der Arche Noah für sie», erklärt Richard Wiskin. Auf Abbildungen wird dieses berühmte Schiff oft blasphemisch wiedergegeben. Als kleines Boot, mit einer Giraffe, die aus dem Fenster schaut und ein paar weiteren Viechern, welche die das Schwimmgefährt fast überfüllen. «Im Originalmass ist die Arche 300 Ellen lang. Bereits mit einer kleinen Elle wird die Arche 130 Meter lang, sie war riesig

Grundtypen, nicht Familien auf der Arche

Von allen Arten sollte Noah ein Paar mitnehmen. «Das hebräische Wort für Arten heisst 'Min', was 'Grundtyp' bedeutet und nicht die verschiedenen Familien. Von den Hundeartigen reichten Hunde, Wolf, Schakale, Füchse und Kojoten; das ergibt zehn Tiere. Es brauchte nicht dreissig Paare respektive 60 Tiere der Unterfamilien. Denn die Variationen sind bereits im Erbgut enthalten. Das Puwo-Beispiel, bei dem Pudel und Wölfe am Kieler Institut für Haustierkunde gekreuzt wurden, zeigt, dass bereits in der dritten Generation völlig unterschiedliche Hunde hervorgehen können», analysiert Richard Wiskin.

Gott hatte gewusst, welche Tiere nötig waren und er brachte die nötigen Grundtypen herbei. Auch bei den Dinos waren nicht alle Unterfamilien der Grundtypen von Nöten. «Es gibt wenige Dino-Grundtypen, welche die Variationen abdecken.»

Dinos: Sie fanden Platz auf der Arche

Auf der Arche reichten wenige Dino-Grundtypen, zum Beispiel zwei Stegosaurier, aus denen die im Erbgut veranlagten Untergruppen hervorgehen konnten. Doch was ist mit den ganz grossen Tieren, die bis fünf Stockwerke hoch werden können? Die Arche hatte nur drei Stockwerke …

Etwas haben alle Dinos gemeinsam: Sie fangen klein an. Wie die Krokodile stammen auch sie aus einem Ei. Und manche von ihnen wachsen langsam und sind auch nach den ersten Jahren noch relativ klein.

Kleine, fruchtbare Jungtiere statt Senior-Dinos

Im Grunde reichten sogar die Eier: «Man weiss, dass die Dinos im Ei ein Fresspaket hatten. Dieses war über eine Nabelschnur mit dem Embryo verbunden und auch ein Freiraum als Toilette war ausgespart. Und nach dem Schlüpfen waren sie klein.»

Ähnliches gilt für die Elefanten und andere Grundtypen. «Jungtiere brauchten weniger Platz. Und später waren sie geschlechtsreif. Es brauchte keine ausgewachsenen, alten, imposante Saurier, die schon gar nicht mehr in der Lage waren, Nachwuchs zu erhalten.»

Dinosaurier Iguanadon in der Bibel

«Die Dinosaurier werden in der Bibel erwähnt, die Leute damals wussten welche Tiere gemeint sind», so Richard Wiskin. «Eines der ältesten Bücher der Bibel ist das Buch Hiob. Dort kommt der Iguanadon vor. Gott erklärt ihm seine Grösse und erwähnt den Behemot und den Leviathan.»

In älteren Übersetzungen steht «Nilpferd», was zu Luthers Zeit dem damaligen Kenntnisstand entsprochen hat. Inzwischen aber ist in diesem Beschrieb unschwer, der Dinosaurier Iguanadon zu erkennen. Dies Aufgrund mehrerer Merkmale aus dem 40. Kapitel im Buch Hiob. So frisst er beispielsweise Gras, der Beschrieb der Muskeln stimmt überein, so waren etwa die Sehnen seiner Schenkel dicht geflochten (was beim Iguanadon als einziges fossiles Tier beobachtet wird). An seiner polyfunktionellen Hand verfügt er tatsächlich über eine Art Schwert, ebenso passt der Zedernbeschrieb auf seinen Schwanz.

Zu den Webseiten:
Wort und Wissen
Genesisnet

Zum Thema:
Dossier «Wunder der Schöpfung»
Dinos zu Vögeln?: «Schrittweise Entstehung trifft nicht zu»
Wunderwerk Fledermaus: Sie «sieht» mit den Ohren
Ausgeklügelte Schöpfung: Wüstentiere trinken Nebel

Datum: 23.06.2020
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Anzeige

RATGEBER

Der entscheidende Faktor Resilienz – mehr als ein Modewort?
Ein scheinbar unüberwindbares Problem, gesundheitliche Schwierigkeiten, eine Kündigung überrascht...