Da lachen die Hühner nicht…

Wie KFC-Gründer Colonel Sanders seinen Boss fand

Sein Vater starb früh und Colonel Sanders musste seiner Mutter beistehen. Bereits mit sieben backte er das erste Brot. Sanders schlitterte später ziellos von Job zu Job, ehe er eine phänomenale Fritter-Karriere hinlegte und KFC gründete. Doch innerlich war seine Suche noch nicht abgeschlossen…

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Colonel Sanders (Bild: Instagram)
Livenet weiss: Wenn Hühner für die Vergabe des Nobelpreises zuständig wären, wäre KFC-Gründer Colonel Sanders nicht in der engeren Auswahl (und auch nicht in der weiteren). Immerhin wurden aber dank des Gründers der Fastfood-Kette «Kentucky Fried Chicken» die Leben zahlloser Rinder, Schweine und Lämmer gerettet.

Harlan «Colonel» Sanders perfektionierte das Brathähnchenrezept und wurde zur – nun auch in der Deutschschweiz präsenten – Fastfood-Ketten-Legende. Er legte eine phänomenale Frittier-Karriere hin. Aber erst als der KFC-Gründer Jesus Christus in sein Herz aufnahm, fühlte er nach jahrzehntelanger Suche wahre Erfüllung. Und das Zeugnis des Ehren-Oberst (vermutlich vom Gouverneur von Kentucky verliehen) beweist, dass es nie zu spät ist, sich auf Gott einzulassen!

Er stammte aus armer Familie

Anno 1890 wurde Harland Sanders in eine arme Familie geboren. Sein Vater starb, als er noch sehr jung war. Harlan half seiner Mutter, seine Geschwister zu ernähren. «Ich habe gekocht und Mama hat für die Nachbarn genäht. Als ich sieben Jahre alt war, backte ich mein erstes Brot. Ich kümmerte mich um die beiden Jüngsten, während Mutter arbeitete.»

Die Schule brach er in der sechsten Klasse ab. Mit 16 schwindelte er betreffend seines Alters und trat in die Armee ein. Er diente rund sechs Monate lang in Kuba. Mit 18 heiratete er Josephine King. Ein Jahr später kam Margaret zur Welt, zwei weitere Kinder kamen dazu.

Er wollte seine Kinder entführen

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Colonel Sanders
Beruflich aber glitt er länger orientierungslos durchs Leben. Er versuchte sich als Landwirt, Strassenbahnschaffner, Soldat, Eisenbahn-Feuerwehrmann, Anwalt, Versicherungsvertreter, Dampfschifferfahrer, Sekretär, Beleuchtungsfabrikant und in einer Reihe anderer Berufe, darunter Hotelbesitzer und Gastronom. Die meisten Jobs verliess er, weil er sie satt hatte. Er war auf der Suche nach etwas, ohne zu wissen, was genau.

Irgendwann nahm Josephine die Kinder mit und zog wieder bei ihren Eltern ein. Verzweifelt versteckte Sanders sich im Wald in der Nähe des Hauses und plante, die Kinder zu entführen, wenn sie zum Spielen herauskamen…

Doch heraus kamen nicht die Kinder, sondern der Schwiegervater und nach einem Gespräch konnte sich das Paar eine bestimmte Zeitlang versöhnen, ehe Jahre später doch eine Trennung erfolgte.

Innerer Frieden fehlte…

Während er eine Tankstelle betrieb, begann Sanders wieder zu kochen – er perfektionierte seine Brathähnchen-Rezeptur … und der Rest ist Geschichte. Aber der innere Frieden fehlte. Etwas in ihm sehnte sich nach mehr.

Colonel Sanders begann, eine christliche Gemeinde zu besuchen und freundete sich mit Pastor Waymon Rodgers an. Bei einem Gottesdienst kniete Waymon neben ihm nieder und fragte, ob er gerne neu geboren werden möchte. «Das wollte ich wirklich», sagte Sanders später. Damals fragte er den Pastor weinend: «Glauben Sie, dass Jesus mich retten könnte und dass er mich von meiner Flucherei befreien würde?»

Die Antwort: «Colonel, Gott wird Sie heute Nacht retten und Sie werden nie wieder fluchen.»

Erfüllung gefunden

In diesem Moment nahm Colonel Sanders Jesus in sein Herz auf. Er hatte endlich die Erfüllung gefunden, die er sein ganzes Leben lang gesucht hatte. «Seitdem habe ich nicht ein einziges Mal geflucht. Es hat bei mir wirklich einen Unterschied gemacht.»

Sein Leben wurde völlig verändert. Mit 77 Jahren wurde er im Jordan getauft und er erlebte sogar eine göttliche Heilung. Pastor Waymon betete mit Colonel Sanders, als er wegen einer Wucherung an seinem Dickdarm chirurgisch hätte behandelt werden sollen. Doch am nächsten Tag erhielt der Colonel unglaubliche Neuigkeiten: Die Wucherungen waren weg.

Dankbar

Zu seinem Freundeskreis gehörte mit der Zeit auch der Evangelist Billy Graham. «Meine Gebete waren immer von Dankbarkeit geprägt. Gott ist so gut zu mir gewesen.»

Er hatte sein ganzes Leben damit verbracht, für sein Vermögen zu arbeiten. Aber nachdem Colonel Sanders Jesus angenommen hatte, verschenkte er alles in seinen letzten Lebensjahren.

«Ich dachte immer, es hat keinen Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein», sagte Oberst Sanders im Alter von 90 Jahren. «Die Leute wissen nicht, dass ich den Grossteil meines Geldes verschenkt habe. Das meiste davon geht in die Kirchen.» Er starb am 16. Dezember 1980 in Louisville, Kentucky.

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Datum: 10.06.2020
Autor: Mel Johnson / Daniel Gerber
Quelle: Godupdates / weitgehende, gekürzte Übersetzung Jesus.ch

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