Lydia verbreitet Hoffnung

Ihr Bruder kämpft mit dem IS in Libyen

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Ein Bruder von Lydia (Name geändert) kämpft für den Islamischen Staat IS an der Seite der Terroristen in Libyen. Doch Lydia fand Frieden bei Jesus Christus – und die Hoffnung, die sie gefunden hat, will sie weitergeben; auch ihrem Bruder…

Viele junge Muslime kommen im Nahen Osten zum Glauben an Jesus Christus. Diese wiederum verbreiten das Evangelium weiter. So zum Beispiel Lydia (Name geändert). Sie fand zum rettenden Glauben an Jesus. Diesen wollte sie auch ihrer Familie weitergeben.

Allerdings: «Sie hat einen Bruder im Islamischen Staat, ihr Bruder kämpft mit Terroristen in Libyen», berichtet Tom Doyle, Mitgründer von «Uncharted Ministries». «Sie nahm den Hörer in die Hand und sagte ihm, dass sie Jesus als ihren Retter angenommen hat. Er sagte: 'Nun, das macht mir Sorgen, und wir müssen etwas dagegen tun; ich komme nach Hause.'»

Weitere Menschen fanden

In der nächsten Woche wurde Lydia getauft und dies nicht alleine: «Sie hatte bereits drei andere sunnitische Muslime zum Glauben an Christus geführt. Sie wurden alle zusammen getauft.»

Lydias Bruder sucht nun nach ihr, aber zum Glück ist sie in einem sicheren Haus untergebracht. Ihr Gebet ist, dass auch er zum Glauben an Jesus Christus findet. Manchmal geschieht dies im Nahen Osten durch Träume und Visionen.

«Es» geschieht auch im Westen

Der Heilige Geist bewegt sich auch unter Muslimen im Westen. Zum Beispiel kamen kürzlich zwei muslimische Frauen in den Vereinigten Staaten zum Glauben an Christus, nachdem sie das Buch «Women Who Risk: Secret Agents For Jesus In The Muslim World» (dt. Frauen, die etwas riskieren: Geheime Agenten für Jesus in der muslimischen Welt), geschrieben von Tom Doyle, gelesen hatten.

«Sie sahen das Titelbild mit der Frau in der hübschen Kopfbedeckung und begannen zu lesen», sagt Doyle. «Während sie lasen, was Menschen in ihrer Religion erlebt hatten, hielten sie inne und fragten sich gegenseitig: 'Hast du das im Islam gesehen? Hast du gesehen, dass Frauen geschlagen werden?’ Beide kannten dies und lasen weiter. Sie lasen das ganze Buch und nahmen am Ende Jesus als ihren Retter an.»

Unaufhaltsame Kraft

Sobald Gott einer muslimischen Frau begegnet, wird sie zu einer unaufhaltsamen Kraft für Gott, erklärt Tom Doyle. «Das Buch 'Women Who Risk' nimmt die Leser mit in die Intimität muslimischer Häuser in Saudi-Arabien, Syrien, Iran und anderen Ländern, um Christus am Werk zu sehen.»

Heute nehmen die beiden erwähnten Frauen aktiv an Jüngerschaftskursen teil und sind begierig, ihren Glauben weiterzugeben. «Sie wollen einen Sportkurs für ihre muslimischen Freunde, die hierher ausgewandert sind, ins Leben rufen, um sie kennen und lieben zu lernen und ihnen schliesslich das Evangelium von Jesus zu verkünden.»

Doyle weiter: «Ein Fünftel der Weltbevölkerung sind Muslime, das ist die grösste Bevölkerungsgruppe, die wir erreichen müssen. Muslime waren noch nie so offen wie heute. Wir versuchen, den Leib Christi dazu zu inspirieren, aufzuwachen und zu erkennen, dass die muslimische Ernte gekommen ist.»

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Datum: 30.08.2021
Autor: Katey Hearth / Daniel Gerber
Quelle: MNN / Übersetzt und bearbeitet von Livenet

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