Matthew McConaughey

«Ich muss sonntags einfach in die Kirche…»

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Matthew McConaughey (Bild: Facebook)
Der sonntägliche Gottesdienst ist für den Hollywood-Schauspieler ein Muss: Er helfe ihm, auf dem Boden zu bleiben, erklärte McConaughey in einem Interview mit Victoria Osteen, Ehefrau des Megachurch-Pastors Joel Osteen.

Der Oscar- und Golden Globe-Gewinner wuchs in einer methodistischen Familie auf. Seine Mutter habe ihm und seinen Brüdern immer wieder eingeprägt, dass sie Gott für alles dankbar sein sollen, angefangen von der Luft zum Atmen und dem Aufgehen der Sonne bis hin zu den vielen so selbstverständlichen Kleinigkeiten des Lebens. Dies sei ihm bis heute wichtig.

Am Sonntag Inventur machen

So besucht er denn weiterhin jede Woche den Gottesdienst. «Ich muss einfach am Sonntag in die Kirche gehen, um die vergangene Woche durchzugehen, Inventur zu machen und etwas zu lernen, das ich in die neue Woche mitnehmen kann, das mich in der Woche antreibt und das ich im Alltag anwenden kann», so der Vater von zwei Söhnen und einer Tochter im Interview, das Mitte Dezember 2020 ausgestrahlt wurde.

Gott habe die Woche perfekt geplant mit ihren sieben Tagen – und dem Ruhetag am Sonntag, «denn ich komme am Sonntag gestärkt daraus und dann kommt Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und dann merke ich: Oh, ich muss wieder die vergangene Woche durchgehen und Inventur machen. Ich gehe an einen Ort, an dem es offensichtlich ist, dass ich höchstens die Nummer 2 bin. Und wo ich demütig werde.»

Nichts anderes als Gottes Kind

Gegenüber Victoria Osteen erklärte er auch, dass er immer wieder in der Einsamkeit Gottes Gegenwart suche. «Durch den Erfolg und den Ruhm gab es Zeiten, in denen ich all die Talismane meiner Identität abstreifen musste bis an den Punkt, an dem ich verstehen konnte, wer ich wirklich bin, einfach ein Kind Gottes. Kein Amerikaner, kein McConaughey, kein Texaner, kein Academy-Award-Gewinner, nichts dieser Dinge, die man als Sterblicher alle ansammeln kann. Aber wer bist du, wenn das alles wegfällt und du nichts anderes bist als ein Kind Gottes?» In Zeiten der Einsamkeit sei er Gott und sich selbst so nahe gekommen, dass er zum Freund Gottes geworden sei.

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Datum: 09.01.2021
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Jesus.ch / Christian Post

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