Ein Herz für andere

«Die Welt wäre ein besserer Ort…»

Ein Foto hat viele Nutzer der Sozialen Medien berührt: Ein kleiner Junge kniet vor einem Poster, auf dem 15 vermisste Kinder zu sehen sind und betet. Einer der Vermissten ist mittlerweile auch wieder aufgetaucht.

Zoom
Braydon betete im «Walmart» für vermisste Kinder aus den USA.
Eine junge Mutter aus den USA wollte nur kurz mit ihrem Sohn Braydon einkaufen gehen. Als sie zurückschaut, um nach ihm zu gucken, ist Braydon verschwunden. Hektisch sucht die Mutter den gesamten Laden ab – bis sie ihn plötzlich sieht: «Ich fand ihn auf den Knien vor einem Schild, auf dem vermisste Kinder zu sehen sind. Er war am Beten!»

Das Einzige, was noch helfen kann

Unter dem Titel «Jede Sekunde zählt» sind auf dem Poster 15 Fotos von Kindern zu sehen, die alle in den vergangenen Jahren verschwunden sind. In den USA werden jährlich rund 800'000 Kinder und Jugendliche als vermisst gemeldet, die meisten davon würden innerhalb der ersten Stunden getötet, erklärt das Nationale Zentrum für vermisste und ausgenutzte Kinder. Braydon hatte das Poster gesehen und war von der Problematik so berührt, dass er sofort das einzige tat, was diesen Kindern – wenn sie noch am Leben sind – helfen kann: Er bat Gott darum, dass er sie zu ihren Familien zurückbringt.

Positive Reaktionen

Berührt über diese Einstellung ihres Sohnes, veröffentlichte die Mutter das Foto auf Facebook. Mittlerweile wurde das Foto schon 115'000 Mal geteilt. So erfuhr beispielsweise auch ein Angehöriger eines der auf dem Poster veröffentlichten vermissten Kinder von Braydons spontaner Aktion und kommentierte: «Ich kenne den kleinen Jungen nicht, aber ich möchte dir dafür danken, dass du für diese Kinder gebetet hast. Einer der Kinder ist mein Cousin Aubrey Carroll. Das hat mich wirklich berührt!» Aubrey ist inzwischen auch wieder aufgetaucht. Der mittlerweile 17-Jährige war vor zwei Jahren selber von zu Hause ausgerissen. Ob das Bild von Braydon ihn dazu brachte, sich wieder bei seinen Eltern zu melden, ist aber nicht bekannt.

Ein anderer Facebook-Nutzer schrieb: «Es ist egal, ob du an Gott glaubst oder nicht. Dies ist ein Kind, das sich über andere Gedanken macht und das einzige tut, das helfen kann. Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn jeder diesem Beispiel folgen würde!»

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Datum: 29.05.2018
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Faithtap.com

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