Die Kraft des Gebets

Er hatte noch drei Stunden zu leben

Pastor Matthew Murray hatte noch drei Stunden zu leben, nachdem er sich mit Malaria angesteckt hatte. Dass der Pastor aus dem englischen Uttoxeter heute gesund ist, ist ein grosses Wunder. «Ich glaube, dass ich tot wäre, wenn da nicht die Menschen Gottes gewesen wären.»

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Matthew Murray mit seiner Frau Becky
Als bekannt wurde, dass Matthew Murray noch drei Stunden zu leben hatte, begannen rund um den Erdball Menschen für ihn zu beten. «Zuerst hatte ich gedacht, dass ich stark erkältet bin oder eine Grippe habe», erinnert sich Murray. Deshalb wartete er mehrere Wochen, bis er einen Arzt aufsuchte.

«Der Doktor, den ich aufsuchte, sagte, ich solle wieder kommen, wenn sich die Symptome verstärken.» Das geschah bald. «Ich konnte nicht mehr gehen, ich schwitzte und hatte Schüttelfrost. Der Arzt wies mich in ein Spital ein.»

«Ich kämpfte um mein Leben»

Im ersten Moment wurde angenommen, dass Matthew von Ebola betroffen war. Umgehend wurde er für kurze Zeit unter Quarantäne gesetzt.

Sein Zustand verschlechterte sich weiter: Er verlor mehrfach das Bewusstsein. «Ich wusste nicht mehr, wo ich war, und kämpfte um mein Leben.»

Er kannt wurde, dass er unter einer der gefährlichsten Formen von Malaria litt. Angesteckt hatte er sich bei einer Reise in Kenia, wo er unter anderem in Bumala das «King's Children's Home and School» besuchte, welches zu «One by One» gehört, einem christlich-humanitären Dienst, den er zusammen mit seiner Frau Becky führt.

Er könnte innerhalb dreier Stunden sterben

Sein Blut war voller tödlicher Parasiten und seine wichtigsten Organe waren daran, zu versagen. Becky wurde gesagt, dass sie mit dem Schlimmsten rechnen müsse. Die Ärzte sagten, dass ihr 27-jähriger Ehemann innerhalb von drei Stunden sterben könnte. Sofort informierte sie ihr Umfeld über die sozialen Medien und bat um Gebet. Matthew: «Ich wusste nicht, was los war, doch innerhalb von kurzer Zeit beteten tausende Menschen für mich.»

Und dann geschah das Wunder: «Innerhalb von einem Tag war die Krankheit Malaria aus meinem Körper verschwunden und die Organe nahmen ihre Arbeit wieder auf.»

Keine medizinische Erklärung

«Ich glaube, dass ich tot wäre, wenn da nicht die Menschen Gottes gewesen wären.» Seine Heilung wurde zum Gesprächsstoff im Spital. «Angestellte kamen und schüttelten mir die Hand und sagten, dass sie gedacht hätten, ich würde sterben. Eine Krankenschwester entschied sich für ein Leben mit Jesus.» Und ein Arzt sagte zutiefst erstaunt: «Es gibt keine medizinische Erklärung dafür.»

«Als ich mich erholt hatte, entdeckte ich, dass ich auf Facebook 2'000 Botschaften erhalten hatte von Leuten, die sagten, dass sie für mich gebetet hatten. Das zeigte mir so viel über die Kraft des Gebets.»

Das Senfkorn

Zwar habe er als Pastor für Menschen gebetet, die danach nicht geheilt worden sind. «Doch ich glaube, dass Gott heilt und ich bete weiter. Die Bibel lehrt, dass es nur ein kleines Stück Glaube braucht – von der Grösse eines Senfkorns.»

Seit seiner Heilung, die 2014 geschah, sprach er in vielen Gemeinden und vor Gruppen über sein Erleben. «Als ich aus dem Spital herauskam, wollte ich, dass jede Sekunde meines Lebens für den lebendigen Gott ist. Häuser und persönlichen Erfolg kann man nicht in die Ewigkeit mitnehmen – sondern nur Menschen.» Und heute fehle es vielen Menschen aus verschiedenen Gründen an Hoffnung. «Ich will ihnen sagen, dass es auch Hoffnung gibt, wenn sich alles gegen einen wendet.»

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Datum: 11.01.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Inspire Magazine

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