Es begann mit einer Wette

Hindu-Priester findet Jesus

Wie seine Vorfahren war auch Kosh Dahal ein Hindu-Priester der angesehensten Kaste in Nepal. Die Religion zu wechseln, wäre ihm nicht im Traum eingefallen. Doch dann lässt er sich auf eine Wette ein, die alles verändert. Hier erzählt er seine Geschichte.

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Hindu-Priester
Schon mein Opa und mein Vater waren Hindu-Priester. Der Hinduismus gehörte also immer zu meinem Leben. So war es selbstverständlich, dass auch ich Priester wurde. Wir gehörten zur obersten Kaste in Nepal und ich wollte nichts mit Menschen aus anderen Gesellschaftsschichten zu tun haben. Schon allein deshalb hätte ich kein Christ werden wollen. Damit hätte ich gesellschaftlich verloren.

Der Versuch, einen Christen loszuwerden

Seit einiger Zeit kam jeden Tag ein Mann zu mir, der mir von Jesus erzählen wollte. Aber mich interessierte das nicht und ich schickte ihn immer wieder weg. Er war ziemlich hartnäckig und meinte, er müsse mir von dem liebenden, lebendigen, einzigen Gott erzählen.

Der Mann ging mir ziemlich auf die Nerven. Ich wollte kein Christ werden und ich wollte auch nicht, dass er wieder kommt. Aber er liess nicht locker. Tag für Tag stand er auf meiner Matte. Irgendwann musste ich mir etwas einfallen lassen, um ihn loszuwerden, also bot ich ihm eine Wette an. Ich wollte ihm eigentlich nur beweisen, dass das Christentum der falsche Glaube ist, dass Jesus nichts bewirken kann.

«Gut», sagte ich. «Ich gebe deinem Jesus einen Monat Zeit. Jeden Morgen und jeden Abend zehn Minuten. Wenn er der wahre Gott ist, soll er sich zeigen.» Und dann drohte ich ihm, denn missionieren ist in Nepal verboten: «Wenn sich Jesus nicht eindeutig bemerkbar macht, zeig ich dich an. Du wirst Schwierigkeiten bekommen.»

Doch statt einen Rückzieher zu machen, schien es, als freue er sich sogar über unsere Wette.

Das Experiment

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Kosh Dahal war Hindu-Priester, bevor er Jesus kennenlernte.
Jeden Morgen und jeden Abend nahm ich mir pflichtbewusst zehn Minuten Zeit und betete zu Jesus. Aber es passierte nichts. Nach drei Wochen wies ich Jesus darauf hin, dass die Zeit nun knapp würde.

Und dann geschah es. Am Ende der dritten Woche schlug die Macht des lebendigen Gottes zu. Eine Kraft wie Elektrizität kam auf mich und durchströmte meinen ganzen Körper. Ich war total geschockt. Ich schloss meine Augen, öffnete sie wieder und bekam es mit der Angst zu tun. Immer wieder sagte ich: «Was ist jetzt los? Wer ist da? Was passiert mit mir?»

So etwas hatte ich in 30 Jahren noch nicht mit all meinen Hindu-Göttern erlebt. Jesus offenbarte mir seine Kraft und nicht nur das, er erfüllte mich auch damit! Staunend musste ich zugeben, dass Jesus überwältigende Macht hat. An diesem Morgen konnte ich nicht mehr leugnen, dass Jesus real ist. Als ich begriff, wie mächtig er ist und dass er über alle Konventionen hinweg mir, einem Hindu-Priester, begegnet, war ich so berührt, dass ich weinen musste.

Ich hatte versucht zu beweisen, dass es Jesus nicht gibt und ich hatte die Wette verloren. An diesem Morgen wurde ich ein Nachfolger von Jesus – nicht nur, weil das mein Wetteinsatz war.

Neu geworden

Tatsächlich veränderte mich diese Begegnung und das Wissen, dass Gott mich liebt und mir nahe ist. Auch meine Frau staunte über meine Veränderung. Ich war so froh und so frei geworden.

Als sie miterlebte, wie ich im Namen von Jesus Christus für einen Kranken betete und dieser gesund wurde, entschied auch sie sich für Jesus. Und heute erzählen wir gemeinsam Menschen von der Liebe des einen wahren Gottes.

Zum Thema:
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Datum: 23.11.2016
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: jesus.ch, Godreports.com

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