Er war ein radikaler Imam

Gottes Handeln im «Arabischen Holocaust»

Mitten im Kampf des Islamischen Staats in Syrien und Irak – erste Beobachter sprechen von einem arabischen Holocaust – entstehen überraschende Geschichten der Hoffnung. So etwa jene von Barazan Azeezi, der inneren Frieden suchte und Jesus im Traum begegnete.

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Mitten im Terror und der Dunkelheit des Islams finden viele Muslime und IS-Kämpfer das wahre Licht.
«Nur die Berge sind unsere Freunde», sagt man sich in der kurdischen Minderheit, die vom Islamischen Staat verfolgt wird. Viele traditionelle Muslime wenden sich derzeit vom Islam ab und entdecken das Evangelium von Jesus Christus. «Ich war ein entschiedener Muslim und ich predigte oft – doch ich vermisste etwas.» Er sei ein ausgebildeter Imam mit radikaler Botschaft gewesen. Dennoch erinnert er sich: «Allah und der Koran erfüllten mich nicht. Dann erschien mir Jesus in einem Traum, das öffnete mir die Augen», erinnert sich der Iraker Barazan Azeezi. «Was ich vermisst hatte, waren seine Liebe und sein Frieden.»

Wie viele Desillusionierte, die den weit verbreiteten Druck und die Ungerechtigkeit satt haben, suchte Azeezi nach einer Bibel und er begann darin zu lesen. «Tief innen war ich eine rabiate Person und ich hatte stets Angst vor Allah. Ich folgte den Anweisungen um ihn zufriedenzustellen. Doch als ich in der Bibel zu lesen begann, erkannte ich den wahren Gott.» Ein Gott der Liebe begegnete ihm.

Angst überwunden

Muslime, die sich für Christus entscheiden, werden oft aus der Gemeinschaft verbannt, manche werden sogar getötet, gestützt auf zwei Verse im Koran (Sura 2,217 und 4,89) sowie den in den Hadithen überlieferten Anordnungen von Mohammed. «Es ist ein Preis, den viele zu zahlen bereit sind», sagt Azeez. «Meine Familie dachte zunächst, dass ich Witze machen und später, dass ich irr geworden bin. Nach einigen Monaten des Debattierens drohten sie mir mit dem Tod. Doch durch die Gnade Gottes konnte ich die Angst überwinden.»

Die einzigartige Botschaft der Liebe und des Friedens berührt sogar die Herzen erster IS-Schergen. «Nachdem diese die Kontrolle von Städten wie Mosul erlangt hatten, zerstörten sie Kirchen. Ein Kämpfer war angewiesen, eine bestimmte Kirche zu vernichten. Er ging in der Dunkelheit hin und wurde von einem sehr hellen Licht überrascht. Dieses identifizierte sich als Jesus. Der IS-Mann nahm Jesus als Erlöser an», erklärt Barazan Azeezi.

Zeichen des geistlichen Kampfes

Die sei kein Einzelfall. Andere IS-Kämpfer berichten von Geschichten, in denen ihn ein Mann begegnet ist und ihnen Wunden geheilt hat. Als sie in ihm Jesus erkannten, nahmen sie ihn als ihren Messias in ihr Leben auf. Im Nahen Osten finden gegenwärtig tausende Menschen Frieden, Liebe, Hoffnung und Sinn in Christus.

Azeezi sagt, dass das Erscheinen des IS und das Wachsen von Druck und Ungerechtigkeit in der Region ein Zeichen des geistlichen Kampfes um die Herzen der Menschen ist.

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Datum: 22.10.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post

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