Schlicht und doch ergreifend

Mein Weg zu Jesus

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Eigentlich fand ich nicht, dass mir im Leben etwas fehlte. Ich war einigermassen glücklich und lebte ganz normal vor mich hin. Doch als ich anfing, die Bibel zu lesen, entdeckte ich etwas, das mein Leben ganz schön verändert hat.

Als Baby wurde ich katholisch getauft. Und dass es einen Gott gibt, daran habe ich immer geglaubt. Irgendetwas musste es «da oben» ja geben. Als Kind mochte ich auch die Bibelgeschichten sehr, aber sonst hatte der Glaube keine Auswirkung auf mein Leben. So richtig religiös leben, das war in meinen Augen nur etwas für Nonnen oder Priester. Und ich war ja auch kein schlechter Mensch, so ganz allgemein gesprochen.

Eine Arbeitskollegin erzählt aus der Bibel

In der Firma hatte ich eine Kollegin, die ihren christlichen Glauben ganz praktisch lebte und die sich sehr gut in der Bibel auskannte. Manchmal fragte ich sie, was die Bibel zu bestimmten Lebenssituationen sagt oder bat sie, mir die Geschichten, die ich als Kind so mochte, noch einmal zu erzählen. Es gefiel mir, was in der Bibel stand.

Kein Märchenbuch

Eines Tages erzählte meine Kollegin von den Prophetien in der Bibel. Ich war total überrascht, wie viele davon wirklich eingetreten waren! Ich begann selbst die Bibel zu lesen und die Prophetien zu erforschen. Und je mehr ich mich damit beschäftigte, desto stärker erkannte ich: Die Bibel ist wahr!

Gott hatte den Menschen schon vor langer Zeit gesagt, was alles kommen würde. Und man konnte zusehen, wie sich ein Versprechen nach dem anderen erfüllte. Und das hörte nicht irgendwann auf. Auch heute noch, in unserer Zeit, wirkt Gott und hält sich an das, was er schon lange durch Propheten vorhergesagt hat. Ich las die Bibel plötzlich mit ganz anderen Augen. Denn ich erkannte: Gott hält sein Wort und das gilt auch für mich ganz persönlich.

Für mich waren diese eingetretenen Prophetien ein Beweis, dass Gott real ist und in das Leben der Menschen gütig und liebevoll eingreift. Die Bibel wurde zu Worten der Wahrheit und des Lebens.

Eine Entscheidung für Jesus

Als ich das erkannte, wollte ich unbedingt auch zu Jesus gehören. Er sollte auch mein Retter werden, mein Licht in der Dunkelheit – wie die Bibel sagt. Im Gebet bat ich ihn darum.

Seitdem bin ich ein entschiedener Christ. Manchmal fühle ich mich Gott näher und  manchmal auch weiter entfernt. Aber egal was ich tue, er begleitet mich voller Gnade. Selbst wenn ich Mist baue, hilft er mir wieder auf und setzt meine Füsse auf seinen Weg.

Ich habe mich seit dieser Entscheidung ganz schön verändert. Die meisten Dinge sehe ich in einem anderen Licht, weil ich weiss: Es gibt Gott und es gibt ein Leben nach dem Tod. Dadurch haben sich meine Prioritäten verschoben.

Ich wünschte, andere könnten das ebenso sehen wie ich, das macht vieles Einfacher. Über meinem ganzen Leben stehen die Versprechen Gottes. Jeder, der sich von seiner Schuld abwendet und auf Jesus vertraut, darf ein Kind Gottes sein.

Julia, 35 Jahre alt

Zum Thema:
Den kennenlernen, der sein Wort hält

Datum: 03.03.2013
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: washedred.com

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