Praise Together

«Narnia» lädt mit zwei Sets nach Burgdorf

Gleich zweimal steht die schwedische Band «Narnia» in Burgdorf auf der Bühne. Eingeladen wurde sie durch die Emmentaler Bewegung «Praise Together», die aus einer Worship-Band heraus entstanden und zu einem eigenständigen Verein gewachsen ist. Vereinspräsident Matthias Wisler und Marketing-Chef Simon Freiburghaus erklären «Praise Together» und die «Narnia»-Auftritte im Interview mit Livenet.

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Band «Narnia»
Praise Together ist ja schon seit einiger Zeit unterwegs, wo steht die Bewegung heute?
Simon Freiburghaus:
Ja, Praise Together hat bereits einige Jahre auf dem Buckel. Die Praise Together-Bewegung hat sich inzwischen gut von Redeemed gelöst und steht auf eigenen rechtlichen, finanziellen und personellen Beinen. In den vergangenen Jahren haben wir viel gewagt, waren für fast alles zu begeistern und wenn wir etwas wollten, waren wir nicht mehr zu bremsen. Nun wollen wir unser Profil schärfen und definieren, was der Verein Praise Together ist und tut – und was nicht. Dabei orientieren wir uns stets an den Vereinszielen. Im Moment arbeiten wir also an Strukturen, Prozessen, Funktionsbeschrieben und einer Fokussierung unserer Tätigkeiten. Das soll unsere Agilität und Effizienz steigern und die projektbasierte Mitarbeit von Vereinsmitgliedern und Freunden vereinfachen.

Was macht Praise Together heute alles?
Matthias Wisler:
Für 2019 haben wir uns auf kleinere Einzelkonzerte geeinigt. So hat sich Kapazität ergeben, um die oben beschriebenen Herausforderungen anzupacken. Ob wir in Zukunft wieder ein Festival planen oder ob es bei regelmässigen Einzelkonzerten bleibt, können wir noch nicht beantworten.

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Simon Freiburghaus
Es begann als Band mit Redeemed und einem Gottesdienst; ist die eigene Band immer noch unterwegs?
Simon Freiburghaus:
Da Praise Together nun deutlich mehr als ein Projekt einer Band ist, darf der Verein gerne sein eigenes Gesicht kriegen egal, was Redeemed ist oder tut. Aber natürlich sind viele Mitglieder und Freunde der Band nun auch bei Praise Together engagiert. Das freut beide Seiten!

Nun steht Narnia gleich zweimal im Emmental auf der Bühne, welchen Bezug habt ihr zur Gruppe, die ja nicht zum ersten Mal bei euch dabei ist?
Matthias Wisler:
Als ich Narnia vor einigen Jahren am Elements Of Rock live sah, war ich sehr beeindruckt vom Herz dieser Band. Die fünf Musiker haben eine unglaubliche Leidenschaft und Freude an dem, was sie tun. Und es ist nicht zu übersehen, dass ihre Musik unserem Gott im Himmel gebührt ist. Genau das ist es, was unser Verein will. Als wir unser Praise Together im Jahr 2016 planten und uns auf ein Datum geeinigt hatten, veröffentlichte Narnia ihre Tour. Und genau an diesem Datum hatten sie noch kein Konzert. Unser Übermut war geweckt und wir wagten es, Narnia anzufragen. So kam es, dass am Praise Together 2016 Narnia das erste Mal bei uns war. Auch wenn wir damals wohl mit einer zu grossen Kelle angerichtet haben, war dies der Startschuss in eine neue Area. Doch zurück zu Narnia: Wir lieben ihre Musik und mögen die Jungs sehr. Diesmal hat Narnia selbst uns angefragt, ob sie mit dem neuen Album bei uns Halt machen dürfen. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer. Im Gespräch mit Sänger Christian Liljegren haben wir beschlossen, dass wir nicht nur ein Konzert machen, sondern gleich zwei. Die Band hat so viele gute Songs, die wir unbedingt hören müssen, das geht unmöglich an einem Abend.

Was erwartet den Besucher bei den beiden Konzerten im Emmental?
Simon Freiburghaus:
Christian Liljegren hat uns bestätigt, dass sie zwei verschiedene Sets am Start haben, am Samstag auch ein kleines unplugged. Narnia freut sich sehr, mal etwas mehr Zeit zu haben. So wird es vom legendären Narnia-Klassiker bis zu den neuen Songs von «From Darkness To Light» alles dabei haben.

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Matthias Wisler
Wie kamen die bisherigen Praise Together-Veranstaltungen beim Publikum an?
Matthias Wisler:
Unsere Liebe zu guter Musik, hochwertiger Kulinarik und ansprechendem Ambiente hat sich ordentlich rumgesprochen. Wir haben einige treue Besucher, auch aus anderen Regionen und dem Ausland. Ebenso haben wir das Vorurteil widerlegt, dass wir nur harte Musik bringen. Die vielen Komplimente und glücklichen Gesichter bestätigen und freuen uns. Das Business ist aber auch im christlichen Umfeld und im beschaulichen Emmental kein Selbstläufer. Begeisterte, authentische Besucher/innen sind darum Gold wert wir freuen uns auch auf neue Leute.

Was sind die Ziele, entwickelt sich mit der Zeit auch eine generelle Worship-Bewegung?
Simon Freiburghaus:
Wir wollen gute Musik, die zur Ehre Gottes gespielt wird, ins Emmental holen, zusammen mit Christen verschiedener Gemeinden wie auch mit Nicht-Christen feiern, die Musik geniessen und Gott loben. Eine klassische Worshipbewegung würde ich Praise Together nicht nennen, das ist auch nicht unser Ziel. Dadurch, dass wir von Rock bis Unplugged schon alles gehostet haben, verändert sich auch unser Publikum von Konzert zu Konzert stark. Wir wollen viel mehr zwischen den verschiedenen Bewegungen, Gemeinden und so weiter Brücken schlagen als eine weitere Worshipbewegung zu starten. Letztlich beten wir alle denselben Gott an und Worship ist für uns kein spezifischer Musikstil, sondern eine Haltung.

Details:

«Narnia» und «Three Elements»: Freitag, 1. November 2019, Kalchofen Eventhouse, Hasle bei Burgdorf. Türöffnung: 19:00 Uhr. Konzertbeginn: 20:00 Uhr.
«Narnia» und «Three Elements»: Samstag, 2. November 2019, Kalchofen Eventhouse, Hasle bei Burgdorf. Türöffnung: 19:00 Uhr. Konzertbeginn: 20:00 Uhr.

Zur Webseite:
«Praise Together»

Highlights des «Praise Together» 2018:

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Datum: 30.10.2019
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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