Terence Hill

«Glaube ist kostbar und extrem persönlich»

Terence Hill ist bekannt als kongenialer Partner von Bud Spencer in vielen Western. Weniger bekannt ist, dass Hill auch seinen katholischen Glauben praktiziert. «Ich rede nicht viel darüber, weil der Glaube eine kostbare und extrem persönliche Sache ist», sagt er dem Online-Portal kath.net.

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Terence Hill
Der Glaube ist für Terence Hill eine «kostbare und extrem persönliche Sache». Wie das Online-Portal kath.net meldet, steht der italienische Schauspieler und Regisseur klar zu seinem römisch-katholischen Glauben. Die Nachrichtenplattform beruft sich auf die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift allewelt von Missio Österreich.

«Ich praktiziere seit vielen Jahren die Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit. Einmal wurde ich am Flughafen festgehalten, weil ich viele solcher Andachtsbilder in meinem Koffer hatte. Die Grenzpolizei erkannte mich und dachte, dass ich darunter eine Waffe versteckt habe», erklärte Hill dem Magazin.

«Menschen wollen sich nicht mit der Wahrheit befassen»

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Bud Spencer (links) und Terence Hill (rechts)
Demzufolge ist Hill seit seiner Kindheit gläubig. Besonders der Heilige Franziskus habe ihn geprägt. Wegen seiner religiösen Einstellung habe er auch angebotene Rollen wie Rambo abgelehnt. «Wie schwach sind wir doch, dass wir uns nicht mit der Wahrheit befassen wollen! Wir wollen bloss Unterhaltung, aber keine Wahrheit», stellte Hill kürzlich Bezüge zu seinem Glauben her.

Der Schauspieler wurde 1939 in Venedig unter dem bürgerlichen Namen Mario Girotti geboren. Seine Mutter Hildegard Thieme stammt aus Sachsen. 1943 zog die Familie dorthin. Hill erlebte als Kind die Luftangriffe auf Dresden. 1947 zog die Familie wieder zurück nach Italien. Regisseur Dino Risi entdeckte den Zwölfjährigen und gab ihm in «Holiday for Gangsters» seine erste Rolle.

Hill besuchte drei Jahre eine Schauspielschule. Sein Literaturstudium brach er ab, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Er spielte anfangs in Monumentalfilmen und in deutschen Karl-May-Filmen mit. 1967 heiratete er, beruflich wechselte er in das Genre Italo-Western. Für den Film «Gott vergibt … Django nie!» musste er sich einen Künstlernamen zulegen und entschied sich für Terence Hill.

Viele Male spielte er an der Seite von Bud Spencer. Die Western-Parodie «Vier Fäuste für ein Halleluja» sahen allein in Deutschland zwölf Millionen Zuschauer. Bis Mitte der Achtzigerjahre feierten die beiden Erfolg um Erfolg. Die wohl bekannteste Rolle spielte Hill als Nobody im Film «Mein Name ist Nobody» neben Hollywood-Star Henry Fonda.

Don Matteo: Ein Pfarrer löst Kriminalfälle

In einigen seiner Filme führte er auch Regie oder schrieb bei «Renegade» das Drehbuch. Seit 2000 spielt Hill in der italienischen Fernsehserie Don Matteo einen Pfarrer, der Kriminalfälle löst. Bis 2018 wurden insgesamt 245 Folgen in elf Staffeln ausgestrahlt. Eine weitere Staffel wird gerade produziert. Hills leiblicher Sohn Jess wurde 1969 geboren. Der 1973 geborene Adoptivsohn Ross kam 1990 bei einem Autounfall ums Leben.

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Datum: 20.10.2019
Autor: Dr. Johannes Blöcher-Weil
Quelle: PRO Medienmagazin | www.pro-medienmagazin.de

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