Hope to the World

Vertrauen ermöglicht Schritte auf dem Wasser

Die Gemeinde «Prisma» in Rapperswil hat nach einer Neuausrichtung eine regelrechte Auferstehung und Wachstum erlebt; und zwar so stark, dass heutzutage viele Kirchen Kontakt suchen und von ihrem Modell und Erfahrungen lernen wollen. Auch bei dieser Predigt erlebt man Alltagsnähe plus einen aussergewöhnlichen, kreativen Einstieg.

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Reto Pelli ist Leiter und Pastor in der Kirche im Prisma Rapperswil.
Reto Pelli, Hauptpastor der Prisma-Gemeinde, eröffnet die Predigt, indem er die Geschichte vom sturmstillenden Jesus romanmässig vorliest. Sie steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 14.

Die Situation, in der die Jünger Jesu auf dem See unterwegs sind, ist bekannt. Als ersten Gedanken bringt der Prediger die Frage, ob wir dankbar sind, oder ob wir das Gute als selbstverständlich annehmen. Dies bezieht er auf die Bootsfahrt, welche die Jünger nach einem anstrengenden Tag unternahmen – als Bild eines gemütlichen Time-Out.

Zeit aus dem Boot auszusteigen?

Als der Sturm tobt, sieht Petrus den herannahenden Jesus und steigt tatsächlich aus dem Boot aus. Was könnten die Boote sein, aus denen man zurzeit aussteigen sollte? Das Publikum wurde gefragt, und folgende Antworten hörte man: Unsportlichkeit, Jammern, Job-Karriere, aus falschem Denken… Wichtig sei, dass Jesus gerufen habe; das Signal zum Aussteigen kam von ihm aus. Gibt es ein Boot, aus dem ich jetzt aussteigen sollte?

Vor lauter Wellen das Wunder nicht sehen

Als weiteres gehören Stürme und hohe Wellen zum Leben, jedoch sei es entscheidend, worauf ich mich konzentriere, worauf ich meinen Blick richte. Eine kräftige Aussage folgt: Sage Jesus nicht, wie gross deine Stürme sind, sondern sag deinen Stürmen, wie gross Jesus ist!

Jesus rüge zwar Petrus für seinen kleinen Glauben, jedoch liefen dann beide gemeinsam zum Boot zurück. Diese gemeinsamen Schritte seien wohl ganz wichtig gewesen, so Pelli. Auch hier könne man entweder das Abenteuer, auf dem Wasser zu gehen, sehen, oder das scheinbare Scheitern. Da fokussiert man selber.

Seite an Seite; nicht Gott davon schwimmen

Auch sei der Lebensstil eines Jüngers nicht zu schwimmen, sogar Jesus davon zu schwimmen oder zu tauchen, sondern mit Jesus Seite an Seite zu gehen. Leider falle das auch ihm selber nicht immer so einfach. Er sei immer wieder am Schwimmen und Tauchen, betont der Pastor. Mit Jesus unterwegs zu sein gebe Vertrauen, sogar um riskante Schritte zu wagen.

Der sicherste Ort in diesem stürmischen Geschehen sei nicht im Schiff gewesen; er war an der Seite vom Meister.

Reto Pelli fordert am Schluss die Zuhörer zu einem konkreten Schritt in einem der erwähnten Bereiche auf:

  • Dankbarkeit
  • Gehorsam: aus dem Boot steigen
  • Sturm und Wellen: Worauf schauen Sie?
  • Not: Lassen Sie sich retten?
  • Beziehung: mit Jesus auf dem Wasser gehen

Bei allen Situationen dieser Geschichte war Vertrauen gefragt. Das Vertrauen auf Gott gesetzt, gibt festen Boden unter den Füssen und Hoffnung, dass er uns auch in der Zukunft immer begleiten wird – auch wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.

Zur kompletten Predigt:
https://prisma.tv/
Oben rechts in Suchfeld eingeben: Sommerserie; auf die Serie klicken, Video wird automatisch abgespielt

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Datum: 16.12.2017
Autor: Roland Streit
Quelle: Livenet

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