«Up to Faith» unter Beschuss

Mit Kondomen gegen tanzende Christen

Zum siebten Mal geht an diesem Wochenende der christliche Tanzanlass «Up to Faith» auf dem Berner Bundesplatz über die Bühne. Wohl erneut über hundert Christen werden daran beteiligt sein. Doch erneut formiert sich Widerstand von intoleranten Links-Aktivisten.

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«Up to Faith» 2017
Christen aus aller Herren Länder tanzen auch in diesem Jahr auf dem Berner Bundesplatz und feiern dabei einen bunten Tanz-Gottesdienst.

Die Party platzen lassen wollen laut der Zeitung «20 Minuten» linke Aktivisten, die zwar Toleranz fordern, selbst aber etwas weniger gern welche gewähren. Knutschend und Kondome verteilend wollen sie den Anlass stören. «Wir wollen gegen diese sexistische, nationalistische, homo- und transphobe Fete ein wenig Stimmung machen», laden die Gegendemonstranten via Facebook zum Aufmarsch. Und weiter: «Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!»

Auf dem Profil-Bild prangt zudem der Schriftzug: «All cops are targets – Fight the cops!» («Alle Polizisten sind Ziele – bekämpft die Polizisten!»)

«Meinungsfreiheit»

«In der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit. Wir verstehen nicht, warum die Anarchisten uns stören, wir sprengen ja ihre Veranstaltungen auch nicht», sagt «Up-to-Faith»-Mitorganisator Michael Gamper, der den Konflikt mit den Gegnern friedlich lösen will.

Während der Anlass «Up to Faith» wie immer bewilligt ist, ist dies der Aufmarsch der Störer einmal mehr nicht. Die Situation werde beobachtet, wird Dominik Jäggi, Sprecher der Kapo Bern zitiert.

In Budapest entstanden

Die christliche Tanzbewegung «Up to Faith» entstand einst in Ungarn, wo ebenfalls ein Tanz vor dem Regierungsgebäude durchgeführt wurde. Die Bewegung schwappte dann von Budapest über in verschiedene Nationen, 2012 auch in die Schweiz. Zum siebten Mal geht dieser Anlass nun vor dem Berner Bundeshaus über die Bühne.

Hier ein Video von «Up to Faith» 2017:

 

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Mittendrin, aber nicht dabei: Knutschattacke von Homosexuellen an «Up to faith»

Datum: 20.04.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / 20 Minuten

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