Belonging before believing

Alphalive vermittelt eine Kultur

Es gibt kaum ein Christ, der noch nie von Alphalive gehört hat. Viele sind durch Alphalive Gott begegnet. Aber: Ist diese Arbeit auch heute noch aktuell?

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Alphalive-Kurs
Vor 15 Jahren stand der Glaubenskurs Alphalive in seiner Blüte. Viele Menschen wurden angesprochen und fanden zu einer persönlichen Gottesbeziehung. Dann kamen andere Glaubenskurse auf, welche andere Bedürfnisse der Menschen abdeckten. Seit den Anfängen haben sich die Kernaussagen von Alphalive nicht verändert, die Präsentation passte sich jedoch dem gesellschaftlichen Wandel regelmässig an.

Persönliche Leidenschaft

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Philipp Wegenstein, Leiter von Alphalive Schweiz
Philipp Wegenstein ist 30 Jahre alt, verheiratet und lebt in Muttenz (Basel). Er ist Leiter von Alphalive in der Schweiz und teilt seinen Glauben begeistert mit anderen Menschen. «Es fasziniert mich, wie Gott uns an seinen Träumen teilhaben lässt», erzählt er. «Wir Christen haben den Auftrag, gemeinsam mit Gott zu wirken, damit seine Träume wahr werden.»

Alphalive dient Kirchen aus allen Denominationen, damit diese ihren Auftrag erfüllen und Menschen in eine wachsende Beziehung mit Jesus Christus führen können. «Gemeinsam setzen wir uns ein, dass Menschen Jesus kennenlernen. Mit Alphalive geben wir den Kirchen ein gutes Werkzeug in die Hand.» Das gemeinsame Handeln von Christen hat eine grosse Kraft und Philipp freut sich, Teil eines solches Engagements zu sein. «Alphalive ist aber mehr als ein Werkzeug und auch mehr als ein Kursangebot», hält er fest. «Alphalive als Programm ist gut, aber als Kultur ist Alphalive grossartig. Alphalive vermittelt eine Kultur, in welcher Menschen ein Zuhause finden können.»

Mehr als ein Glaubenskurs?

Durch die sozialen Medien haben Menschen heute unbegrenzte Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu treten. Und doch tun sich viele schwer, in echter Gemeinschaft zu leben. Orte der Begegnung zu schaffen, ist für Alphalive zentral wichtig. «Wir laden Leute ein, an einem Alphalive Treffen teilzunehmen. Dort erfahren sie Inhalte über den christlichen Glauben – aber auch Gemeinschaft.»

Weltweit vermittelt Alphalive Werte und prägt so eine Kultur. Die zentralen Werte sind: 1.) echt sein, 2.) Begegnungen wagen, 3.) mit Gott rechnen und 4.) Multiplikation. Menschen sollen sich begegnen und sich selbst sein können. Sie sollen gemeinsam Gott erfahren und ein ansteckendes Christsein leben können. «Alphalive ist nicht das Ziel, sondern eine Hilfe, eine Kultur zu etablieren.»

Philipp ist überzeugt, dass sich heute viele Menschen danach sehnen, dazuzugehören. «Wenn Menschen erleben, zu einer Gruppe zu gehören, öffnen sich viele für den Glauben.»

Belonging before believing

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Gemeinschaft
Für Alphalive ist wichtig, dass Menschen eine Heimat finden. «Früher hat man gesagt, dass eine Person zuerst glauben muss und sich daraufhin einer Gemeinschaft anschliesst», meint Philipp. «Doch heute haben die Leute andere Bedürfnisse – zuallererst sehnen sie sich nach Zugehörigkeit.»

Alphalive will Menschen in eine Beziehung zu Jesus führen, aber auch in eine Beziehung miteinander. Somit ist Alphalive mehr als ein evangelistischer Kurs, denn neben dem Vermitteln des Evangeliums wird gleichzeitig in eine erfahrbare Gemeinschaft eingeführt. Obwohl Alphalive Treffen überall durchgeführt werden, stehen sie immer im Zusammenhang mit lokalen Kirchgemeinden. «Alphalive will dazu beitragen, dass Menschen eine lebendige Beziehung zu Jesus aufbauen und schafft gleichzeitig einen Rahmen, damit sie in ihrem Glauben wachsen können.» Um im Glauben zu wachsen, braucht der Mensch ein Zuhause.

Alphalive – immer wieder aktuell

Philipp ist überzeugt, dass Alphalive in all den Jahren nichts an Aktualität eingebüsst hat. Natürlich gibt es heute verschiedene Glaubenskurse, die er aber nicht als Konkurrenz versteht. «Die Glaubenskurse sind verschieden ausgerichtet und letztlich ein Gewinn.» Rivalität gibt es nicht, letztlich ziehen ja alle am selben Strang – und wie schon erwähnt: Alphalive ist nicht das Ziel, sondern «nur» ein Werkzeug.

Auf keinen Fall sieht Philipp die Bedeutung von Alphalive als schwindend. «In den Anfängen erlebte Alphalive einen Boom, welcher dann etwas nachliess. Das Wachstum stagnierte, eine Zeitlang war die Anzahl durchgeführten Alphalive Treffen sogar leicht rückläufig. In den letzten Jahren ist Alphalive aber wieder gewachsen. Wir erleben, dass in der Schweiz und weltweit diese Art von Begegnungen und Orte wo man Gott entdecken kann, gesucht werden und Menschen dabei Gott näher kommen» Gründe dafür sieht Philipp in einer Neuauflage von Inhalten und Inputs im Herbst 2017 und vor allem in einem neuen Auftritt. «Wir müssen unsere Kommunikation immer wieder der Gesellschaft anpassen, auch wenn die thematischen Inhalte die gleichen geblieben sind.» Dass in Kürze mit der Alphalive Youth Series neues Jugendmaterialherausgegeben wird, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Die Vision bleibt gross

«Wir erleben oft, dass Menschen ohne persönliche Gottesbeziehung an einem Alphalive teilnehmen und dort zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus finden. Wenn sich ihr Umfeld daraufhin zu verändern beginnt, ist das sehr begeisternd.» Für Philipp gibt es nichts Besseres als dabei sein zu können, wenn Menschen Gott begegnen.

Alphalive ist international und die Materialien sind in zahlreichen Sprachen verfügbar. In unserer multikultureller Gesellschaft ist dies eine grosse Chance. «Ich freue mich, wenn Gottes Träume wahr werden.» Philipp ist motiviert, seinen Beitrag zu leisten.

Zur Webseite:
Alphalive

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Datum: 14.06.2019
Autor: Markus Richner-Mai
Quelle: Livenet

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