TV-Moderatorin Gifford

«Gott ist grösser als jeder Fehler, den du machst»

Die TV-Moderatorin Kathie Lee Gifford ermutigt: «Gott ist grösser als jeder Fehler, den du machst.» Sie liebt das Leben und freut sich gleichzeitig auf die Ewigkeit. So wie einst ihr Mann Frank, der vor seinem Tod Jesus sah.

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Kathie Lee Gifford (Bild: Instagram)
Kathryn Lee Epstein kam im Nachkriegs-Frankreich 1953 in Paris als Tochter eines jüdischen US-Soldaten zur Welt – schon früh begann ihre inzwischen 50 Jahre andauernde Karriere als Entertainerin. «So wie David, als er davon sprach, wie er im Mutterleib auf wundersame Weise erschaffen wurde, bin ich zur Überzeugung gelangt, dass alles festgelegt ist, bevor wir überhaupt hierher kommen – vor dem Beginn der Welt.»

Die mit einem «Emmy» gekrönte Moderatorin Kathie Lee Gifford erklärt weiter: «Er hatte Pläne mit uns, und er schuf uns nach seinem Bilde: Gott ist ein Schöpfer – deshalb sind auch wir Schöpfer.»

Sie glaube, dass jeder Mensch dann am glücklichsten ist, wenn er das tut, wozu ihn Gott geschaffen hat. «Sonst stürzen wir in Fallen, Verzweiflung und Entmutigung.»

Sie selbst fand als 12-jähriges, jüdisches Mädchen im Kino zu Jesus Christus, nachdem sie einen Film von Billy Graham gesehen hatte.

«Gott ist grösser als deine Fehler»

Gottes Versprechen sind wahr, sagt Kathie; Gott verspricht: «Wenn ihr zuerst mich und meine Gerechtigkeit sucht, wird euch alles andere hinzugefügt werden.» Dies habe sie erlebt: «Er hat meine Gebete erhört und Träume erfüllt, die weit über das hinausgingen, was ich jemals als kleines Mädchen, das aus so bescheidenen Verhältnissen stammt, für menschlich möglich gehalten hätte.»

Und noch etwas hat Kathie Lee Gifford erlebt: «Gott ist grösser als jeder Fehler, den Sie jemals machen werden. Er vergibt. Und er vergibt nicht nur, er denkt nicht mehr daran. Es gibt keine Verdammnis in Christus, also lebe ich mit ihm.»

Bücher über Jerusalem

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Kathie Lee und Frank Gifford
Als Kathie 17 Jahre alt war, besuchte sie eine Konferenz über biblische Prophetie in Jerusalem. «Ich ging mit meiner Mutter hin. Das war mein Geschenk zum Schulabschluss. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich jemals ins Heilige Land kommen würde, geschweige denn regelmässig dorthin reisen, um bei den unglaublichsten Bibellehrern der Welt zu studieren und Bücher darüber zu schreiben – nicht wegen meines Wissens, sondern wegen dem, was ich von ihnen erfahren habe und was ich für enorm lebensverändernd halte.»

Auch ihr Mann Frank Gifford stammte aus bescheidenen Verhältnissen, er wuchs in bitterer Armut auf. «Sein Vater arbeitete in der Ölindustrie und noch bevor Frank die Highschool erreicht hatte, war er 29mal umgezogen.»

Die Aufzeichnungen dazu fanden Kathie und Frank durch Notiz-Einträge in der Bibel seiner Mutter. «Es ist herzzerreissend, aber das war für Millionen von Menschen Realität.» Doch der Glaube hielt die Eltern ihres späteren Ehemannes zusammen. «Gott sorgte für sie, weil er eine betende Mutter und einen betenden Vater hatte.»

Keine Angst vor dem Sterben

Ihr Mann Frank Gifford war 23 Jahre älter als Kathie – mittlerweile ist er verstorben. Nach einer gemeinsamen Reise ins Land der Bibel sagte er im Alter von 82 Jahren: «Weisst du was, Kath, ich habe keine Angst vor dem Sterben. Langsam werde ich wirklich neugierig.»

Als er starb, «wusste ich sofort, dass er Jesus sah, und Jesus raubte ihm den Atem. Wie könnte ich mich nicht für ihn freuen? Wissen Sie, er würde nicht zurückkommen, wenn er es könnte. Niemand würde das tun, der dorthin kommt, denn warum sollten wir es tun?»

Sie selbst könne es kaum erwarten. «Ganz ehrlich. Ich meine, ich liebe meine Kinder, ich liebe mein Zuhause, ich liebe meine Freunde, ich liebe das Leben. Aber ist das nicht die Sehnsucht in unserer Seele?» Die Leute würden sagen: «Oh, du hast deinen Mann verloren.» Doch sie antworte: «Ich habe ihn nicht verloren. Ich weiss genau, wo er ist.»

Kraft aus der Bibel schöpfen

Sie rät dazu, die Bibel in ihrer ganzen Tiefe zu entdecken. Es sei «lebensverändernd», sie in den griechischen und hebräischen Originalübersetzungen zu studieren sowie die biblischen Stätten in Israel zu besuchen (Jesus.ch berichtete).

«Wenn wir anfangen, die Bibel zu zitieren und sie richtig zu lernen, dann können wir sie auch richtig anwenden. Stellen Sie sich die Macht vor, die in unserem Leben ausbrechen wird, weil wir das tun, was Gott sagt.»

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Datum: 15.09.2020
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / Jesus Calling / Christian Post

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