Kristin Chenoweth

«Mit acht wusste ich, dass ich mit Jesus leben will»

«Selbstachtung» – das war das grösste Geschenk, das ihre Eltern ihr mitgegeben haben, sagt Schauspielerin und Musical-Darstellerin Kristin Chenoweth. Wichtig ist ihr der christliche Glaube, den sie auch im Weihnachts-Animations-Streifen «The Star» weitergibt.

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Kristin Chenoweth (Bild: Instagram)
Kristin Chenoweth (51) ist ein Star auf der Leinwand und der Bühne (unter anderem bekannt aus «Bo und der Weihnachtsstern» [sie verleiht der Maus «Abby» ihre Stimme], «Der rosarote Panther» oder «Die Peanuts – Der Film»).

«Ich bin zwar ein Adoptivkind, aber meine Adoptiveltern sind meine Mutter und mein Vater.» Von klein auf spielte Kristin Klavier und schrieb Gedichte. «Meine Eltern machten mir das Geschenk, von dem ich glaube, dass es das Wichtigste ist, das man seinem Kind machen kann, nämlich Selbstachtung.»

Sie habe auch gelernt, hart zu arbeiten, nicht über den Verhältnissen zu leben und dass das Leben kurz ist. «Diese Dinge haben mir sehr geholfen.»

Glaube früh entdeckt

Das Musical-Talent von Kristin Chenoweth, die unter anderem den Broadway Tony-Award gewann, wurde schon früh erkannt. Und sie selbst entdeckte schon früh ihre Liebe zu Jesus. Im Alter von acht Jahren «wusste ich, dass ich mit Jesus leben will».

Aufgewachsen ist die Schauspielerin in einer Baptisten-Gemeinde. «Ich glaube an die Geburt von Jesus und an den, der er war, als er auf der Erde lebte.» So wie sie es viele Jahre später im beliebten Animationsfilm «Bo und der Weihnachtsstern» nacherzählte. Im Film bekommt die Maus Abby mit, wie die Engel Maria die übernatürliche Geburt ankündigen – und sie erzählt den anderen Tieren davon.

Während Jahren sang sie in ihrer eigenen christlichen Gemeinde sowie in anderen Kirchen. Im Alter von 14 Jahren versuchte sie herauszufinden, ob sie eher Missionarin oder Musikerin werden sollte. An der Uni von Oklahoma City bildete sie sich dann in Musical Theater (Bachelor) und Opera Performance (Master) aus.

«'Action!' – Ich wachte im Krankenhaus auf»

Von ihrer Oma hörte sie viel über den christlichen Glauben. «Als sie starb, sahen meine Cousins und ich ihre Bibel durch, und jeder Rand war mit Kommentaren oder Fragen versehen, die sie an Gott hatte – man konnte sehen, dass sie wirklich darüber nachdachte. Ich glaube, das ist es, was Gott möchte, dass wir tun, wenn wir die Bibel lesen.»

Es tue gut, täglich eine gewisse Zeit im Gebet zu verbringen. Der Glaube ist ihr auch bei der Arbeit wichtig: «Ich hatte vor sieben Jahren am Set einer Fernsehsendung einen schlimmen Unfall. Ich hörte 'Action!' und wachte im Krankenhaus auf und hatte viele Verletzungen. Aber hauptsächlich hatte ich Zeit. Ich komme nicht immer gut damit zurecht, meinen eigenen Gedanken überlassen zu sein, denn ich bin ein ständiger Macher.» Dies sei schmerzhaft gewesen, aber auch heilsam. Sie mache nun vieles langsamer, «und ich denke, die Arbeit wird dadurch besser, weil ich mir die Zeit nehme».

«Wunderbare Gnade und Gunst»

Rückblickend sagt Kristin, dass Gott ihr in ihrer Laufbahn «wunderbare Gnade und Gunst geschenkt hat. Nie habe ich nach dem nächsten Auftrag Ausschau halten müssen.»

Und auch auf die Frage, ob sie nun Missionarin oder Musikerin werden soll, hat sie längst eine Antwort gefunden. Ihr wurde bewusst, dass sie beides war – sie sprach von Jesus auf einem der härtesten Pflaster: In der Unterhaltungsindustrie. «Er hat mir die Liebe zur Musik aus diesem Grund ins Herzen gelegt. Etwas, das ich als Entertainerin immer erreichen wollte, war, die Leute wissen zu lassen, dass es echte Menschen in der realen Welt gibt, die versuchen, so zu sein, wie Gott sie haben möchte.»

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Datum: 03.07.2020
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / JesusCalling.org / Christian Headlines / CBN

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