Am «Love Phnom Penh Festival»

1'700 Kambodschaner fanden zu Christus

Am «Love Phnom Penh Festival» fanden rund 1'700 Kambodschaner zum Glauben an Jesus Christus. Dies bei einer Veranstaltung von Franklin Graham, wie die «Billy Graham Evangelistic Association» mitteilt.

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Gebetszeit am Festival
«Heute Abend kann dir vergeben werden, aber du musst bereit sein, zu Jesus zu kommen», erklärte Graham. «Du hast heute Abend die Wahl. Du kannst Jesus Christus annehmen oder ihn ablehnen.»

Franklin Graham sprach vor mehr als 13'000 Menschen. «Wusstest du, dass du eine Seele hast?», fragte er das Menschen-Meer. «Eines Tages wirst du sterben, aber deine Seele lebt weiter... Deine Seele wird in der Gegenwart Gottes leben, oder sie wird von Gott getrennt sein. Die Entscheidung, die du heute Abend triffst, wird entscheiden, wo deine Seele die Ewigkeit verbringen wird.»

An diesem Abend kamen 800 Menschen nach vorne, um Christus anzunehmen.

«Gott arbeitet in diesem Land»

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Franklin Graham
Kambodscha macht demnach erstaunliche Fortschritte in Bezug auf seine Haltung bezüglich der Religionsfreiheit. Lange herrschte religiöse Verfolgung: Zwischen 1975 und 1979 wurden mindestens 1,5 Millionen Menschen von den «Roten Khmer» ermordet – einem gewalttätigen kommunistischen Mob unter der Führung des kambodschanischen Diktators Pol Pot.

Neben der buddhistischen Mehrheitsbevölkerung wurden auch abertausende Gläubige von religiösen Minderheiten in den «Killing Fields» getötet. «Die Kirche hier hat durch die Roten Khmer sehr gelitten», sagte Graham in einem Video, das im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wurde. «Fast ein Drittel der Bevölkerung wurde ermordet. Heute ist die Kirche aus der Asche auferstanden. Seht, was hier passiert ist... Gott arbeitet in diesem Land!»

1'700 fanden Jesus

1700 Menschen fanden am ganzen Wochenende zu Christus. «Wir beten, dass dieses Fest die Tür für mehr vom Wirken Gottes öffnet.»

Kambodscha ist überwiegend, zu 95 Prozent, buddhistisch. Die Ausübung anderer Glaubensrichtungen ist jedoch erlaubt. «Das Gesetz sieht Glaubensfreiheit und Religionsausübung vor, vorausgesetzt, dass diese Freiheit weder die Überzeugungen und Religionen anderer beeinträchtigt noch die öffentliche Ordnung und Sicherheit verletzt», heisst es in einem Bericht des Aussenministeriums aus dem Jahr 2018.

Dass ein solches Festival mit Franklin Graham möglich war, zeigt, dass sich die Dinge in diesem Land ändern.

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Datum: 13.12.2019
Autor: Will Maule / Daniel Gerber
Quelle: Faithwire / Übersetzung Livenet

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